Gemeinde sponsert Autogasanlage

Altenberg im Osterzgebirge. Wer hier wohnt, muß oft weit fahren, um zur Arbeit zu kommen. Bei den hohen Spritpreisen ein teurer Spaß.

Damit den etwa 800 Altenberger Berufspendlern nicht der Spaß vergeht, hat Bürgermeister Thomas Kirsten jetzt die Initiative ergriffen:Jeder Pendler bekommt den Einbau einer Autogas-Anlage im Wert von ca. 2500 Euro geschenkt. Einzige Bedingung: er bleibt die nächsten 10 Jahre in Altenberg wohnen. Ein Deal – der sich durchaus lohnen kann, nichtzuletzt auch für die Stadt: Bürgermeister Thomas Kirsten: „Da hängen ja Familien dran- wenn mir in 10 Jahren geschätzte 2400 Einwohner fehlen, können wir hier im Erzgebirge bald den Schlüssel rumdrehen“ Dr. Getzschmann ist einer der Altenberger Berufspendler. Jeden Tag fährt er nach Dresden und zurück, das sind täglich 80 Kilometer Dr. Jürgen Getzschman: „Ich finde die Idee gut, der Kostendruck, der auf den Pendlern lastet, ist doch immens!“ 70 Cent pro Liter kostet derzeit das Flüssiggas. Ungefähr die Hälfte der Spritkosten kann man also mit einer solchen Autogasanlage einsparen. Einen Partner zum Einbau der Anlage hat man auch schon gefunden, den Autoservice von Henry Siebeneicher. Damit der Treibstoff nicht ausgeht, wenn möglicherweise bald halb Altenberg mit Autogas fährt, wird derzeit eine eigene Gastankstelle aufgebaut.

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