Gemeinsame Schwerlastkontrolle im Erzgebirgskreis

Am Dienstag kontrollierten deutsche und tschechische Verkehrspolizisten auf der B 101 in Forchheim und auf der S 258 zwischen Brünlos und Zwönitz im Rahmen einer Schwerlastkontrolle Lastwagen.

An der gemeinsamen Kontrolle, sie war Teil des Ziel 3-Projektes der EU zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, nahmen zehn Verkehrspolizisten der PD Chemnitz-Erzgebirge und genau so viele Polizeibeamte aus Usti nad Labem teil. Unterstützt wurden die Polizisten von Mitarbeitern der Bußgeldstelle des Landratsamtes und der Abteilung Arbeitssicherheit der Landesdirektion Dresden.

Die Beamten kontrollierten 19 Lkw (13 deutsche Fahrzeuge, 3 tschechische und drei polnische) an beiden Kontrollstellen und stellten insgesamt 36 Verstöße gegen verschiedene Vorschriften fest.

Gegen das Fahrpersonalrecht, vor allem Überschreitung der Tageslenkzeit, wurde 31 Mal verstoßen. Dabei verstießen einzelne Brummi-Fahrer mehrfach gegen die Vorschriften. In vier Fällen war die Ladung nur unzureichend gesichert. Die Fahrer mussten noch vor Ort die Sicherung der Ladung in Ordnung bringen.

Ein Lkw Mercedes (Muldenkipper) durfte nicht aus eigener Kraft weiterfahren, ihn mussten die Beamten wegen erheblicher technischer Mängel vor Ort sofort stilllegen. Die Rahmen waren gebrochen, die Bereifung der Hinterachse verschlissen und die Radbremszylinder an der Hinterachse defekt. Außerdem war die Kippermulde, in der sich zwei Behälter zum Flüssigkeitstransport befanden, durchgerostet. Der Lkw trat auf einem Tieflader die „Heimreise“ zu seinem Halter im Erzgebirgskreis an.