Genialsozial: Fernsehen machen statt Schulbank drücken

Am Dienstag haben sich 22.000 Schüler aus ganz Sachsen unter dem Motto ‚genialsozial – deine Arbeit gegen Armut‘ einen Job gesucht. Bei Dresden Fernsehen wurden zwei Schülerinnen einen Tag zu TV-Reporterinnen. +++

Es ist neun Uhr morgens als Laura und Lorna ihren Arbeitstag auf der Schandauer Straße in Dresden Striesen beginnen – einen Tag lang wollen die beiden Siebtklässlerinnen bei Dresden Fernsehen hinein schnuppern.

So wie 22.000 andere Schüler aus ganz Sachsen beteiligen sie sich am Aktionstag genialsozial – und spenden ihre Arbeitskraft für soziale Projekte.

Ausgerüstet mit einer kleinen Kamera geht es gegen 10.00 Uhr auch schon zum Termin. In der Sächsischen Staatskanzlei gibt Stanislaw Tillich am Mittag eine Pressekonferenz. Zuvor jedoch treffen Laura und Lorna auf andere Schüler. Denn auch die Sächsische Staatsregierung beteiligt sich an der Aktion – in verschiedenen Büros der Staatskanzlei bekommen die Jugendlichen einen Blick hinter die Kulissen der sächsischen Politik.

Bei diesem Treffen bekommen unsere jungen Reporterinnen gleich die Möglichkeit, ein erstes Interview zu führen.

Das verdiente Geld spenden die Schüler an selbst ausgewählte Hilfsprojekte im In – und Ausland. Rund 400 000 € waren es beim letzten Mal. In diesem Jahr soll das Geld medizinischen Einrichtungen in Madagaskar, Mosambik und Guatemala zu Gute kommen. Ein weiterer Teil geht an Betroffene des Hochwasser in Sachsen.

Unterstützt wurde die Aktion auch in diesem Jahr vom Ostdeutschen Sparkassenverband sowie der Kreissparkasse Döbeln. – bereits zum 9. Mal hat die Sächsische Jugendstiftung das Projekt organisiert.

Inzwischen sind Laura, Lorna und die anderen Schüler auf der Kabinettspressekonferenz mit Stanislaw Tillich und EU-KOmmissar Janusz Lewandowski – Ausnahmsweise dürfen sie sogar zwischen den Journalisten sitzen. Anschließend geht es für die zwei 13-Jährigen und das Team schnell zurück zum Sender – denn dort wartet noch es noch eine Menge Arbeit – für einen guten Zweck.

Die Reportage sehen Sie im Video.

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