Genscher-Professur

Die Leipziger Uni will eine eigene Professur zur Erforschung der friedlichen Wende aufbauen.

Der Name: Hans-Dietrich-Genscher-Professur. Die Finanzierung ist noch nicht abschließend geklärt. Insgesamt zählt die Leipziger fast 100 Studiengänge. Und 600 Lenze. Damit ist sie nach Heidelberg mit die älteste Universität Deutschlands. Die Uni befindet sich also in ihrem Jubiläumsjahr, und so etwas will sorgsam vorbereitet sein.

Umrahmt von unzähligen Blüten tagte der prominent besetzte Jubiläumsbeirat am Vormittag zum letzten Mal. Zur Erinnerung an den offiziellen Gründungstag der Universität wird am 2. Dezember der Festakt stattfinden – im Paulinum, das sich derzeit noch im Bau befindet. Gremienleiter Tillich sieht‘s positiv: Zur Not feiere man einfach in Gummistiefeln.

Interview: Stanislaw Tillich, CDU – Ministerpräsident Sachsen

Bis dahin stehen zahlreiche Veranstaltungen auf dem Programm, 300 sind es insgesamt. Dabei will sich die traditionsreiche Universität nicht auf ihrer Geschichte ausruhen oder gar wissenschaftlich elitär erscheinen. Eine Universität ist immer auch ein Teil der Gesellschaft voller unterschiedlicher Menschen und Interessen.

Interview: Prof. Franz Häuser – Rektor Universität Leipzig

Großes Interesse wird sicher die Ausstellung „Erleuchtung der Welt“ im Alten Rathaus hervorrufen. Im Juli wird sie eröffnet und widmet sich dem Thema „Sachsen und der Beginn der modernen Wissenschaften“.