Gerade geboren und schon ein Video-Star!

Etwa 300 zu früh geborene Kinder werden im Dresdner Uni-Klinikum jährlich intensivmedizinisch betreut. Für die Eltern ist das eine Extremsituation – vor allem, wenn man weiter weg wohnt und sein Kind nicht täglich besuchen kann. Da hilft es, wenn man mal schnell nachsehen kann, wie’s dem Kind geht. In Dresden ist das jetzt möglich – rund um die Uhr – dank Internet und Webcam.

Ein winziger Mensch in einer riesigen Maschine. Der Anblick eines modernen Incubators und all den intensivmedizinischen Apparaten kann einem schon Angst machen.

Der intensive Kontakt der Eltern zum Kind von Anfang an sei aber wichtig, um frühzeitig eine Beziehung aufzunehmen und spätere Entwicklungsstörungen zu vermeiden – erklärte heute Professor Mario Rüdiger, Leiter der Abteilung Pädiatrische Intensivmedizin der Kinderklinik.

Da hilft es, wenn man nahezu rund um die Uhr das Kind zumindest sehen kann – über das Internet – dank einer Kamera – die an jedem der Incubatoren installiert ist, natürlich passwortgeschützt und damit völlig sicher.

Der virtuelle Krankenbesuch ist nur ein Teil des neu etablierten psychosozialen Betreuungsangebots in Dresden. Neben Ärzten und Fachschwestern begleiten zwei Sozialpädagoginnen und ein Psychologe die Familien während des oft mehrmonatigen Klinikaufenthalts frühgeborener Kinder.

Eine äußerst wichtige Einrichtung – lobte heute auch Sozialministerin Christine Clauß, und sicherte dem derzeit noch durch Spendengelder finanzierten Pilotprojekt ihre volle Unterstützung zu:

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Mehr dazu erfahren Sie in der Drehscheibe Dresden, stündlich ab 18 Uhr auf DRESDEN FERNSEHEN.