„Gerhardscher Pavillon“ im Clara-Zetkin-Park wird restauriert

Die Restaurierung des „Gerhardschen Pavillons“ im Clara-Zetkin-Park hat begonnen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum Juli an.

Der in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts entstandene Pavillon ist eines der wenigen erhaltenen Bauzeugnisse des Klassizismus in Leipzig. Ursprünglich stand er in einem bedeutenden Leipziger Bürgergarten, dessen letzter Besitzer der Herzoglich Meiningische Legationsrat, Kaufmann, Dichter, Naturwissenschaftler Wilhelm Gerhard war.

Gerhards Garten, der sich im Bereich der heutigen Lessingstraße befand, wurde 1863 parzelliert und das Gelände 1908 endgültig der Bebauung geopfert. Der Pavillon wurde aufgrund seines kunst- und kulturgeschichtlichen Wertes des Pavillons in den König Albert Park, den heutigen Clara-Zetkin-Park, an seinen heutigen Standort unweit der Klingerbrücke versetzt.