Gericht weist Klage gegen „Storch Heinar“ zurück

Nürnberg: Das Modelabel „Thor Steinar“, welches in der rechten Szene beliebt ist, ist mit einer Klage gegen „Storch Heinar“ gescheitert.

Laut Landgericht Nürnberg-Fürth liege keine Verwechslungsgefahr mit der von der Initiative „Endstation Rechts“ entwickelten Satiremarke vor. Die Firma MediaTex, die „Thor Steinar“ vertreibt, hatte Anklage wegen vermeintlicher Verletzung des Marken- und Wettbewerbsrechts erhoben.

Laut Richter Horst Rottmann falle die satirische Auseinandersetzung mit der Marke „Thor Steinar“ unter das Grundrecht der Meinungs- und Kunstfreiheit. 

Wie das Gericht mitteilte, darf das Zeichen „Storch Heinar“ weiterhin Kleidung, Anstecker und ähnliche Waren zieren, die die Initiative „Endstation Rechts“ im Internet vertreibt. Mit den Erlösen werden nach eigenen Angaben Aufklärungsarbeit über Rechtsextremismus finanziert.

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