Gerichtsentscheidung um KWL-Prozess vertagt

Im Verfahren der Kommunalen Wasserwerke Leipzig gegen die Großbank UBS sollte ursprünglich am Mittwochnachmittag eine Entscheidung über den Standort der Gerichtsverhandlung fallen. Diese wurde jedoch laut KWL vertagt und wird nun erst im August erwartet.

Das Gericht hatte sich seit Dienstagvormittag mit dem Fall beschäftigt. Die KWL und damit die Stadt haben Klage am Unternehmensstandort Leipzig eingereicht. UBS sieht jedoch im Streit um Forderungen in Höhe von 290 Millionen Euro London als Gerichtsstand. Wenn der Verhandlunsgort feststeht, wird es im Prozess um die Wirksamkeit der abgeschlossenen Verträge gehen.

Die beiden ehemaligen KWL-Geschäftsführer Klaus Heininger und Klaus Schirmer hatten 2006 und 2007 hochriskante Finanzwetten ohne Wissen des Aufsichtsrats abgeschlossen.