Germania-Pleite betrifft auch Dresdner Flughafen

Dresden - Die Nachricht trifft viele Fluggäste, auch aus Dresden, wie ein Schlag: Germania hat wegen finanzieller Probleme am Dienstag den Betrieb eingestellt. Auch in Dresden sind Flüge ausgefallen.

In Dresden waren am Dienstagmittag Germania-Flüge nach Hurghada in Ägypten und Funchal auf Madeira geplant. Nicht alle Passagiere hatten rechtzeitig von der Insolvenz erfahren, vereinzelt kamen Fluggäste trotz der Einstellung des Germania-Flugbetriebs ins Dresdner Terminal, teilte eine Sprecher mit.

Die Germania-Insolvenz und damit die Einstellung des Flugbetriebs wirkt sich deutlich auf den Flughafen Dresden aus. Im Winterflugplan standen bis zu 23 Abflüge pro Woche zu elf Zielen in Portugal, Spanien, Ägypten und der Türkei an. Bereits seit den 1990er Jahren konnten die Dresdner mit Germania zu touristischen Zielen aufbrechen. Auch im vergangenen Jahr flog die Airline ab Dresden zu 27 Zielen, darunter auch als Vollcharter für Reiseveranstalter.

Doch wie geht es nun am Dresdner Flughafen weiter? Dazu Götz Ahmelmann, Vorstandsvorsitzender der Mitteldeutschen Flughafen AG und Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens Dresden:

„Wir bedauern außerordentlich, dass unser langjähriger Partner Germania in diese wirtschaftliche Situation geraten ist. Infolgedessen stehen wir mit verschiedenen Airlines und Reiseveranstaltern im Gespräch, um die Auswirkungen der Germania Insolvenz auf den Flughafen Dresden so gering wie möglich zu halten.“