Geschichte der Präzisionsuhrmacherei in Sachsen

Sachsens Weg in die internationale Uhrenwelt wird jetzt im Mathematisch-Physikalischen Salon in Dresden in einer Sonderausstellung gezeigt.+++

Anlass ist der 200. Geburtstag von Ferdinand Adolph Lange, dem Gründer der Uhrenmanufaktur in Glashütte.
Bis Mitte Juni sind im Dresdner Zwinger 80 Exponate zu sehen, die die wichtigsten Ereignisse in der Geschichte der sächsischen Präzisionsuhrmacherei illustrieren.

Interview, Sibylle Gluch, Kuratorin

Neben den eigenen Beständen des Museums werden bedeutende Leihgaben, wie das älteste deutsche Seechronometer oder eine frühe Präzisionspendeluhr des British Museum ausgestellt.

Während der Luftangriffe im zweiten Weltkrieg wurden viele Exponate stark durch Brand und Witterung beschädigt, sodass einige der Uhren nicht mehr auf herkömmliche Art untersucht werden können. Im Mathematisch-Physikalischen Salon entwickelte man eine Methode, mit einem Computertomografen in die Werke der Uhren hineinzuschauen.

Interview, Peter Plaßmeyer, Direktor des Mathematisches-Physikalisches Salons

Zu Ehren des Jubiläums von Ferdinand Adolph Lange übergab die PostModern dem Urenkel Walter Lange ein Schaubild der aktuellen Sonderbriefmarke. Diese erscheint in einer Auflage von 250.000 Stück.

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