Geschichte geht auf Reisen

Das Denkmal Friedrich August des I. steht ab heute nicht mehr auf seinem angestammten Platz am Palaisplatz. Heute Morgen wurde er von seinem Sockel gehoben.

Ordentlich eingeschnürt blickt Friedrich August I. der Gerechte auf die Restauratoren herab. Gegen halb 10 heute Morgen erhob er sich in die Lüfte, um in der Werkstatt der Firma Fuchs und Gierke, die bereits den Goldenen Reiter neu erstrahlen ließen, restauriert zu werden. Umwelteinflüsse und ständige Erschütterungen durch die Straßenbahn, haben das 1843 aufgestellte Denkmal, stark beschädigt. 

Das in Bronze gegossene Denkmal Friedrich August I. wurde 1833 von Ernst Rietschel fertig gestellt. Mit ihm kam Bildhauerei nach Dresden. Bis 1928 stand das Bronzedenkmal im Zwinger. Kam dann zum Palaisteich, als das Japanische Palais zur 1. öffentlichen Bibliothek wurde. Im Zuge der städteplanerischen Veränderung der 60 Jahre verlor der Standort neben dem Japanischen Palais an Bedeutung. Jetzt soll das restaurierte Denkmal auf dem Schlossplatz einen attraktiven Standort bekommen. Auf dem verweisten Sockel stand einst das im Krieg verloren gegangene Reiterstandbild von König Albert. Die Sanierung des Denkmals soll Mai 2008 fertig sein.

Rrund 150. 000 Euro kostet die Wiederbelebung Friedrich August I. Die Summe wird aus dem Nachlass der Witwe Dora Sprung finanziert.

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