Gestiegene Preise belasten die Sachsen

Sachsen – Bei einer MDR-Umfrage gaben drei Viertel der Befragten an, dass die gestiegenen Preise sie stark belasten würden. Nachdem im April die Preise für Verbraucherinnen und Verbraucher laut Statistischem Bundesamt um 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat anstiegen. Insgesamt wurden 29.000 Menschen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen befragt. Nur 23 Prozent meinten, dass sich die finanzielle Mehrbelastung wenig bemerkbar mache.

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Um die Kosten niedrig zu halten sagte die Mehrheit, dass sie vor allem Strom spare, Preise vergleiche, Alltagseinkäufe reduziere oder günstigere Produkte kaufe. Mehr als ein Drittel haben ihre Urlaubspläne geändert, Freizeitaktivitäten runtergefahren oder öfter das Auto stehen gelassen.

Zu dem angekündigten Entlastungspaket der Bundesregierung sind die meisten skeptisch eingestellt. 83 Prozent denken nicht, dass Energiepauschale, Kinderbonus und das 9-Euro-Ticket spürbar entlasten werden. Nur 21 Prozent gaben an, dass 9-Euro-Ticket nutzen zu wollen. Neun Prozent nutzen schon eine Dauerkarte für den öffentlichen Nahverkehr. 58 Prozent werden demnach das Angebot nicht nutzen. Dass die freigegebenen Gelder lieber in den ÖPNV-Ausbau gesteckt worden wären, hätte rund ein Drittel lieber gesehen. (mit dpa)