Gestohlener Audi vor polnischer Grenze gestoppt

Zwickau/A4-Görlitz: Beamte der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf haben am Donnerstag auf der A4 einen gestohlenen Audi A4 gestoppt, bevor dieser nach Polen gebracht werden konnte.

Sein Fahrer, ein 30-jähriger Pole, wurde vorläufig festgenommen. Nun laufen die Ermittlungen.
Die Bundespolizisten waren etwa eine Stunde nach Mitternacht auf den Audi mit Zwickauer Kennzeichen aufmerksam geworden. Als die Beamten das Fahrzeug an der Zufahrt zum Autobahnrastplatz „An der Neiße Süd“ kontrollieren wollten, kam es zu einem Verkehrsunfall.

Dabei rammte der Audi-Fahrer den Streifenwagen und touchierte anschließend eine Leitplanke. Danach flüchtete er zu Fuß. Ein Spürhund konnte den Mann gegen 2 Uhr in dem Gebüsch am Rande der Autobahn aufspüren, in welchem er sich bis dahin versteckt gehalten hatte.

Bei der Untersuchung des Audi A4 stellte sich heraus, dass dieser in der Nacht zu Donnerstag in Zwickau vom Gelände eines Autohauses gestohlen worden war, ebenso die an ihm angebrachten Kennzeichen, welche an ein anderes Fahrzeug gehören.

Die Kripo Zwickau versucht nun zu klären, ob der 30-Jährige auch für den Diebstahl verantwortlich ist. Zumindest wird gegen den Polen nun wegen gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr, unerlaubtem Entfernen vom Unfallort sowie Hehlerei ermittelt.

Personen wurden bei dem Geschehen auf dem Parkplatz glücklicherweise nicht verletzt.