Anzeige Gesunde Ernährung an heißen Sommertagen

In Sachsen klettert das Thermometer im Sommer in den letzten Jahren gerne über 30 Grad Celsius. Doch die Hitze ist Fluch und Segen zugleich. An heißen Sommertagen ist unser Körper stark belastet. Einen gereizten Darm kann er jetzt ganz und gar nicht gebrauchen. Umso wichtiger ist eine gesunde und sommertaugliche Ernährung.

Ein Plus an Flüssigkeit

Bei 30 Grad Celsius und mehr geraten wir schnell ins Schwitzen. Unser Körper verliert dabei wertvolle Mineralstoffe und Flüssigkeit. Kein Wunder, dass wir uns im Sommer oft müde und abgeschlagen fühlen. Doch das muss nicht sein: Wer täglich mindestens 2 Liter trinkt, gleicht den Flüssigkeitsverlust mühelos aus. Bei sportlichen Aktivitäten darf es auch gerne mehr sein. Ideal sind stilles Wasser, Saftschorlen und ungesüßte Tees. Von Alkohol ist abzuraten, Wein, Bier und Co. kurbeln den Flüssigkeitsverlust nur noch mehr an. Auch Kaffee ist mit Vorsicht zu genießen. Ein bis zwei Tassen pro Tag sind genug. Ansonsten ist unser Kreislauf noch stärker belastet, als er es bei der Sommerhitze ohnehin schon ist. Auch die Temperatur der Getränke spielt eine Rolle. Zu kalte Erfrischungen können Bauchkrämpfe und Blähungen auslösen. Der Grund: Die Kälte schadet den Verdauungsenzymen und bringt die Darmflora aus dem Ungleichgewicht. So haben eiskalte Getränke auf dem Ernährungsplan nichts verloren – insbesondere, wenn der Verdauungstrakt bereits angegriffen ist. Weitere Ernährungstipps für einen sensiblen Darm gibt BIOMES.

Finger weg von Fett

Ob Burger, Schnitzel mit Pommes oder ein Stück Rollbraten – mit fettigen Mahlzeiten wird unser Körper im Sommer nur schwer fertig. Die Hitze allein ist schon Herausforderung genug. Kommt dann noch schwer verdauliche Kost hinzu, arbeitet unser Organismus auf Hochtouren. Leichte Gerichte wie ein frischer Sommersalat, Obstspieße, gegrilltes Gemüse und würzige Suppen bekommen ihm besser. Zudem tritt an heißen Sommertagen die Drei-Mahlzeiten-Regel außer Kraft. Kleinere Mahlzeiten über den ganzen Tag verteilt sind dem Stoffwechsel jetzt lieber als drei große Hauptmahlzeiten. In der Mittagshitze reicht ihm oft schon ein kleiner gemischter Salat oder eine Gazpacho, eine kalte Gemüsesuppe.

Vorsicht Salmonellengefahr

Beim Verzehr von Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten ist im Sommer äußerste Vorsicht geboten. Sind die Lebensmittel über längere Zeit ungekühlt, besteht akute Salmonellengefahr. Dasselbe gilt für Sprossen. Auch hier fühlen sich Salmonellen rundum wohl. Im Idealfall kommen die empfindlichen Nahrungsmittel direkt nach dem Einkauf in die Kühlbox. Zu Hause sind sie im Gefrierfach am besten aufgehoben.