Gesunder Optimismus – warum positive Gefühle in Krisenzeiten wichtig sind

In Krisenzeiten fällt es oft schwer, optimistisch zu bleiben und positiv zu denken. Negative Gefühle können jedoch die Probleme verstärken und zu gesundheitlichen Symptomen wie Depressionen, Magenschmerzen und Kreislaufstörungen führen. Ein positives Mindset kann dabei helfen, zuversichtlicher zu werden und Herausforderungen erfolgreich zu meistern.

Schwierige Lebenssituationen optimistisch betrachten

Momentan ist der Alltag in Deutschland vor allem durch das Coronavirus geprägt. Die Einschränkungen und Kontaktverbote werden oft als belastend empfunden. Auch die wirtschaftliche Entwicklung bereitet vielen Menschen in diesem Land große Sorgen. Obwohl die Situation für alle gleichermaßen belastend ist, sind manche Menschen in der Lage, positiv damit umzugehen, während andere den Mut verlieren. Optimismus ist ein Gefühl und eine Lebensauffassung, die in einer schwierigen Lebenssituation dazu beitragen kann, Ängste und Depressionen zu vermeiden.

In der modernen Gesellschaft wird die Bedeutung angenehmer Emotionen oft unterschätzt. Es gilt jedoch als erwiesen, dass Optimismus und positives Denken nicht nur glücklich und zufrieden machen können, sondern wesentliche Voraussetzungen für Kreativität, Intelligenz und der Fähigkeit zu sozialen Bindungen sind. Für die Persönlichkeitsentwicklung sind zwar auch negative Gefühle wichtig, allerdings sollten diese ein bestimmtes Maß nicht überschreiten.

Ein gesunder Optimismus hilft insbesondere in schwierigen Zeiten, neue Wege zu finden, um Herausforderungen zu meistern und Schwierigkeiten zu überwinden. Das Unterbewusstsein reagiert unmittelbar auf Gefühle, indem Glückshormone ausgeschüttet werden oder Stress entsteht. Eine positive Grundstimmung ist deshalb sehr wichtig, um den Alltag zu bewältigen. Es wird davon ausgegangen, dass Menschen, die optimistisch gestimmt sind, ihre Aufgaben und Probleme schneller lösen können als pessimistische Zeitgenossen. Eine zuversichtliche Lebensauffassung stärkt das Selbstwertgefühl und trägt zu einer positiven Erwartungshaltung bei.

Oft sind es auch optimistische Menschen, die Lotto spielen oder sich an einer anderen Form des Glücksspiels wie dem Eurojackpot beteiligen. Beim Eurojackpot handelt es sich um eine europaweite Lotterie, bei der jeden Freitagabend die Chance besteht, 10 Millionen Euro zu gewinnen. Um den Hauptgewinn, der bis zu 90 Millionen Euro betragen kann, abzuräumen, müssen 5 Zahlen und 2 Eurozahlen richtig getippt werden. Über die europäische Zahlenlotterie, über die oft in den Medien berichtet wird, kann man sich beispielsweise hier konkret informieren.

Bei Gefühlen wird zwischen positiven und negativen Emotionen unterschieden. Die Empfindungen, die im Gehirn aufgrund komplexer Anpassungsmechanismen entstehen, unterscheiden sich in ihren Merkmalen voneinander. Dabei können negative Emotionen wie Wut, Hass, Ekel und Angst die Denkweise verengen. Gleichzeitig werden Herausforderungen und Konflikte als bedrohlich eingestuft, sodass vermehrt Stresshormone gebildet werden. Darüber hinaus werden negative Gefühle häufig von körperlichen Reaktionen wie erhöhtem Blutdruck, Erröten oder starker Muskelanspannung begleitet, während der Körper bei Freude, Zufriedenheit, Optimismus oder Heiterkeit Glückshormone ausschüttet und sich entspannt.

Die Bedeutung positiver Gefühle

Positive Gefühle wirken nachhaltig und haben ebenso wie negative Emotionen einen gewissen Einfluss auf die Gesundheit. Sich selbst Mut zuzusprechen, kann deshalb in Krisensituationen helfen und gleichzeitig vor stressbedingten Symptomen schützen. Heftiger negativer Stress, der häufig als Folge von Überforderung und hohen Leistungsansprüchen entsteht, kann sich hingegen nachteilig auf die körperliche und seelische Gesundheit auswirken. Dabei werden Mangelgefühle wie fehlende Wertschätzung besonders intensiv erlebt.

Die Automatismen des Gehirns folgen einem bestimmten Rhythmus. Wissenschaftlich betrachtet, können negative Gefühle das Gehirn vernebeln und einen schlechten Einfluss auf den Körper haben. Mittlerweile gilt es als erwiesen, dass negatives Denken die Arbeit der Immunabwehr behindern, Heilungsprozesse verlangsamen, Entzündungen fördern, und der Herzgesundheit schaden kann. Darüber hinaus können Negativ-Empfindungen auch mentale Konsequenzen haben, insbesondere, wenn die Probleme innerlich immer wiederholt werden, sodass diese in der Erinnerung größer erscheinen, als sie es in der Realität sind. Negative Gedanken führen zum sogenannten "Tunnelblick", der oft in Verbindung mit Stress auftritt.

Mit Resilienz können schwierige Situationen leichter gemeistert werden. Resiliente Menschen nehmen positive Ereignisse bewusster und stärker wahr als andere, die sich von negativen Emotionen beeinflussen lassen. Um resilient zu werden, genügt es manchmal schon, sich häufiger über Alltägliches zu freuen und positive Emotionen wie Zufriedenheit, Freude oder Stolz zuzulassen.

Emotionen wie Zufriedenheit und Freude zulassen

Oft werden resiliente Menschen von Außenstehenden als glücklich bezeichnet. Die Fähigkeit, in alltäglichen Dingen das Gute zu sehen, ist im Grunde einfach zu erlernen und hilft in schwierigen Situationen, sich nicht unterkriegen zu lassen. Obwohl negative Emotionen normal sind und zur menschlichen Psyche gehören, ist es wichtig, solchen Gedanken nicht zu viel Raum zu geben, sondern sich bewusst Zeit für positives Denken zu nehmen. Negative Gedanken können bedrohlich werden, wenn diese den Alltag bestimmen. Auf Dauer können dadurch psychische Symptome wie Ängste und Depressionen entstehen. Es wird davon ausgegangen, dass Negativ-Gedanken den Gesundheitszustand eines Menschen dauerhaft beeinflussen können, sodass es sinnvoll ist, diese durch eine positive Denkweise zu ersetzen.

In diesem Zusammenhang wird oft zum Führen eines "Glückstagebuchs" geraten, in dem täglich drei positive Ereignisse schriftlich festgehalten werden. Dabei kann es sich auch um einfache Dinge wie die Beobachtung des Sonnenaufgangs, die freundlichen Worte der Nachbarin oder den duftenden Blumenstrauß im Wohnzimmer handeln. Ein Glückstagebuch kann dabei helfen, sich an positive Erlebnisse zu erinnern und sich in schwierigen Zeiten zu motivieren. Eine weitere Möglichkeit sind positive Selbstgespräche, die dazu beitragen, das Selbstwertgefühl zu verbessern, Stress abzubauen und die Motivation zu steigern. Bei Selbstgesprächen wird die physische und psychische Gesundheit nachhaltig gestärkt. Außerdem sollen die Gespräche mit sich selbst einen großen Einfluss auf das Denken und Fühlen haben. In stressreichen und belastenden Lebenssituationen wirkt die soziale Unterstützung durch Familie, Freunde, und Bekannte motivierend und kann die negativen Folgen von Stress mindern. Das soziale Umfeld zählt somit zu den wesentlichen Faktoren, die eine große Bedeutung für die psychische Gesundheit haben.