Gesundheitsministerin Christine Clauß dankt Spendern von Stammzellen

Im Rahmen des Empfangs für Stammzellspender des Vereins für Knochenmarkspenden Sachsen e.V. hat Gesundheitsministerin Christine Clauß heute das selbstlose Engagement der Knochenmark- und Stammzellspender für ihre Mitmenschen gewürdigt und den Mitgliedern des Vereins für ihr aufopferungsvolles Engagement gedankt.

»Sie geben der Hoffnung ein Gesicht und einen Namen. Sie haben einen Teil von sich gegeben, um einen Menschen zu retten, Leben zu schützen. Die Therapie mit Blutstammzellen ist eine harmonische Symbiose aus medizinischem Fortschritt und dem Engagement für Mitmenschen«, sagte Clauß.

Die gespendeten Blutstammzellen werden zur Behandlung bösartiger Bluterkrankungen (vor allem Leukämien) benötigt, für die ohne Stammzellspende oftmals keine Heilungsmöglichkeiten bestehen. Sie geben damit den betroffenen Patientinnen und Patienten wieder Hoffnung auf Heilung und Leben, denn nur 30 Prozent der Spender stammen aus der eigenen Familie. Durch den Verein für Knochenmarkspenden Sachsen e.V. wurden 26.000 potenzielle Spender (typisierte Spender) gewonnen.

In der Deutschen Knochenmarkspenderdatei sind deutschlandweit ca. 4 Millionen potenzielle Spender (typisierte Spender) gemeldet. Seit 1991 wurden in Deutschland über 25.000 Stammzelltransplantationen durchgeführt.Das sächsische Gesundheitsministerium unterstützt die Arbeit der Knochenmarkspenderdateien in Sachsen durch fachliche Beratung und finanzielle Zuwendungen. Auf diesem Weg werden vor allem Zuschüsse für die Ersttypisierung von Zellmerkmalen neuer potentieller Spenderinnen und Spender gewährt.

Das Ministerium stellt zu diesem Zweck jährlich insgesamt 12.500 Euro zur Verfügung. Das sind 245 bezahlte Ersttypisierungen. Eine Typisierung kostet 51,13 Euro.