Gesundheitsministerin Köpping schimpft über niedrige Impfquote in Sachsen

Dresden - Ein Bericht der Sächsischen Staatsregierung zur Corona-Pandemie. So hat die 36. Plenarsitzung des Sächsischen Landtages am Mittwoch begonnen. Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) ist mit der niedrigen Impfquote im Freistaat unzufrieden.

Nach wie vor hat der Freistaat die bundesweit geringste Impfquote. Laut dem RKI sind 57,7 Prozent der Sachsen einmal gegen das Coronavirus geimpft - 54,6 Prozent vollständig. Über 1,7 Millionen Menschen in Sachsen seien laut Köpping bisher ohne Corona-Impfschutz, 300.000 davon über 60 Jahre alt. Die Gesundheitsministerin ruft zur Vorsicht auf, appelliert zum Impfen. Auch Sachsens Vize-Ministerpräsident sowie Landwirtschaftsminister will mehr Menschen zum Impfen bewegen, schwört auf die Wissenschaft.