Gesunkene Benzin- und Dieselpreise beeinflussen Verbraucherpreisindex

Den dritten Monat in Folge gingen die sächsischen Verbraucherpreise innerhalb der Monatsfrist zurück.

Laut Sächsischem Statistikamt sank der Indexstand im Oktober um 0,1 Prozent auf einen Wert von 108,2 (Basis 2005 = 100). Maßgebend waren die Entwicklungen bei Kraftstoffen (-6,1 Prozent) sowie Heizöl (-6,1 Prozent).

Ohne Berücksichtigung dieser positiven Effekte erhöhte sich der Verbraucherpreisindex um 0,2 Prozent. Trotz sinkender Erdölpreise kam es bei Gas (5,7 Prozent) aufgrund der Nachhaltigkeit zu spürbaren Teuerungen. Des Weiteren belastete die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme (1,5 Prozent) die Privathaushalte. Auf dem Nahrungsmittelmarkt wurden die Verbraucher mit Preissteigerungen bei Gemüse (1,8 Prozent), Fleisch und Fleischwaren (1,1 Prozent) oder bei Fisch und Fischwaren (0,6 Prozent) konfrontiert.

Gute Angebote bei Butter (-3,8 Prozent), Südfrüchten wie Apfelsinen (-10,8 Prozent) oder Pampelmusen (-7,8 Prozent) sowie typischen heimischen Herbstfrüchten – wie beispielsweise bei  Äpfeln (-8,0 Prozent) und Birnen (-3,3 Prozent) – ließen die Teilindizes Speisefette/-öle (-0,8 Prozent) sowie Obst (-3,3 Prozent) sinken. Während alkoholfreie Getränke im Schnitt um 0,3 Prozent im Preis zurückgingen, zahlte man für Alkoholika rund 1 Prozent mehr. Mit 2,7 Prozent unterschritt die Jahresteuerungsrate erstmals seit April 2008 (2,6 Prozent) die magische Dreiprozentgrenze. Ungeachtet dessen verteuerte sich das Leben innerhalb eines Jahres in den Bereichen Brot und Getreideerzeugnisse (10,1 Prozent), Haushaltsenergie (12,0 Prozent), Personenbeförderung im Luftverkehr (13,0 Prozent) sowie bei Veterinärdienstleistungen (15,5 Prozent).

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