Getreideernte 2018 weit unter dem Durchschnitt

Dresden - Die diesjährige Getreideernte (außer Körnermais) ist in Sachsen beendet. Die lang anhaltende Trockenheit führte zu erheblichen Ertragsausfällen in den landwirtschaftlichen Betrieben.

Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag der diesjährige Durchschnittsertrag bei rund 60,3 Dezitonnen (dt) je Hektar (ha). Das sind im Vergleich zum sechsjährigen Durchschnitt von 70,6 dt/ha knapp 15 Prozent weniger. Die unterdurchschnittlichen Erträge und eine um 6.700 ha reduzierte Getreideanbaufläche zum Durchschnitt der letzten sechs Jahre führten zu einer um 425.700 Tonnen geringeren Erntemenge.

Auch bei Winterraps, der in Sachsen wichtigsten Ölfrucht, kam es auf Grund der fehlenden Niederschläge zu hohen Ertragsausfällen. Mit einem durchschnittlichen Ertrag von 30,4 dt/ha waren das 20,3 Prozent weniger als im sechsjährigen Durchschnitt.

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Je Hektar Erbsen (Futtererbsen) wurden 28,9 dt/ha geerntet - rund 17 Prozent weniger als im sechsjährigen Durchschnitt. Die Ertragserwartungen bei Kartoffeln liegen nach dem vorläufigen Ergebnis der Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung bei rund 297 dt/ha und damit deutlich (rund 28 Prozent) unter dem Durchschnitt des Vergleichszeitraumes (415 dt/ha).

Text: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

Artikel erstellt durch: Julia Mißbach