Gewalt stellt Stadt und Polizei vor Herausforderung

Die Ausschreitungen vom 12. Dezember und 11. Januar machten deutlich, dass die Stadt mehr und mehr von Gewaltexzessen aus dem linken und rechten Spektrum erschüttert wird.

Diese waren auch am Mittwoch Thema der aktuellen Stunde im Stadtrat. Polizeichef Bernd Merbitz verdeutlichte, dass die Gewalttaten aus den Entwicklungen im vergangenen Jahr resultierten. Dazu gehören Angriffe auf Politikerbüros oder Bedrohungen von Personen im Internet. Die Polizei sieht sich im Umfeld der Legida-Demos zudem immer häufiger Angriffen von  Linksautonomen ausgesetzt.

Um für die Situation eine Lösung zu finden, forderte Bernd Merbitz  eine enegre Zusammenarbeit mit der Stadt. Diese will sich nun mit dem Phänomen der Gewaltentstehung und Ausübung von unterschiedlichen politischen Akteuren auseinandersetzen. Die Studie „Ursachenanalyse für urbane Gewalt“ soll in diesem Jahr durchgeführt werden. Laut Stadt werden dazu szenekundige Experten benötigt, die aktiv an der Problemlösung  mitwirken. Außerdem müsse man sich intellektuell mit den festgesetzten Weltbildern der linken und rechten Lager beschäftigen, um zu einer Befriedung beizutragen.