Gezielte Präventionsarbeit für Leipziger Vereine – gegen rechtsextremistische Kräfte

Unter dem Titel „Sport wehrt sich“ startet am Samstag, ab 10 Uhr im Neuen Rathaus die Regionalkonferenz des Kriminalpräventiven Rates der Stadt Leipzig (KPR), des Landespräventionsrates Sachsen und des Stadtsportbundes Leipzig.

Wie die Arbeitsgruppe „Fußball und Sicherheit“ des Kriminalpräventiven Rates informiert, „häuften sich in den letzten Jahren die Versuche rechtsextremistischer Kräfte, im Sport Fuß zu fassen und besonders junge Menschen für ihre extremistischen Ansichten zu gewinnen“.

Die Regionalkonferenz „Sport wehrt sich“ soll die Wichtigkeit dieser Thematik hervorheben, die Möglichkeiten der Prävention im Verein aufzeigen und richtet sich dazu besonders an Vertreter von Sportvereinen, die sich informieren und weiterbilden möchten.

In vier Workshops wird umfangreiches Wissen auf dem Gebiet der Erkennung, Prävention und Intervention von Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus vermittelt. Ziel ist es auch, den facettenreichen Sport in Leipzig mit seinen zahlreichen Betätigungsmöglichkeiten für Jung und Alt in den Vordergrund zu stellen und zu zeigen, dass er für alle Menschen unabhängig ihrer Staats- und Religionszugehörigkeit offen ist.