Gibt es doch noch Hoffnung für Weihnachtsmärkte?

Dresden-  Für Weihnachtsmärkte und Bergparaden könnte es eine Sonderregelung in der Corona-Strategie geben, dass verkündete Staatsministerin Petra Köpping bei der Kabinettspressekonferenz am Dienstag in Dresden.

Demnach sollen, wenn die in der Kabinettssitzung besprochenen Eckpunkte in der kommenden Woche zum Beschluss kommen, die Gesundheitsämter Vorort eine Sonderregelung erteilen können. Durch die geplanten Regelungen, gebe man mehr Verantwortung an die Städte und Gemeinden. Aufgrund der aktuell steigenden Zahlen, mahnt die Staatsministerin jedoch trotzdem zur Vorsicht und zur genauen Abwägung.  Ein Weiterer Aspekt der umgesetzt werden soll, ist die Reduzierung auf einen Richtwert um die Lage und die damit verbundenen Warnstufen einzuschätzen. Momentan berufe man sich auf die Bettenbelegung und die Hospitalisierungsquote. Diese sei jedoch nicht eindeutig genug für eine Einschätzung der aktuellen Lage. Bisher habe man die Bettenbelegung als guten Indikator benutzen können und man wolle diesen daher auch wieder als einzigen Richtwert wahrnehmen. Aktuell sind 199 Betten auf der Normalstation und 96 Betten auf der Intensivstation belegt. Laut Petra Köpping sollten die Bürgerinnen und Bürger trotzdem zur Vorsicht aufgerufen sein. Im aktuellen Bundesvergleich der Inzidenzzahlen liegt Sachsen mit 85,3 auf dem 4 Platz. Davor reihen sich nur noch Bremen, Bayern und Thüringen ein.  Zum Stand von Mittwoch gibt es im Freistaat drei Landkreise die den Schwellenwert von 100 überschritten haben. Mit einer Inzidenz von 181,77 liegt der Landkreis Mittelsachsen auf Platz 7.