Gift in der Elbe

Nach einem Chemieunfall in Tschechien gelangte hochgiftiges Zynid in die Elbe. Jedoch: Keine Gefahr für das Dresdner Trinkwasser.

Der Grund: zur Trinkwasseraufbereitung wird die Elbe einzig und allein in Dürrezeiten genutzt. Und auch dann nur von den Wasserwerken Tolkewitz und Hosterwitz.
Auch in den nächsten Tagen können die Dresdner uneingeschränkt ihr Wasser aus der Leitung nutzen. Die Drewag bleibt dennoch wachsam. Auch das sächsische Umweltministerium hat Entwarnung gegeben. In Dresden soll das verschmutzte Elbwasser den zulässigen Grenzwert für Abwasser nicht übersteigen. Umweltminister  Stanislaw Tillich kritisierte allerdings die Informationspolitik der tschechischen Behörden als nicht optimal. Um möglichen Risiken vorzubeugen, sprach die Fischereibehörde ein Angelverbot aus. Wann der Zyanid-Alarm aufgehoben wird, ist noch offen. Heute Abend soll das verseuchte Wasser Dresden erreichen.

Dresdner Stadtwerke