Giraffentaufe im Zoo: Kleiner Bulle heißt Jamal

Am Freitag wurde der jüngste Giraffennachwuchs im Leipziger Zoo getauft: Der Bulle hört künftig auf den Namen Jamal. +++

Über einen Monat ist der jüngste Leipziger Giraffen-Nachwuchs nun auf der Welt. Nur einen Namen hatte der Bulle bisher nicht. Wie es inzwischen im Zoo Tradition geworden ist, konnten die Zoobesucher Vorschläge einreichen. Weit über 1000 Namen waren seit der Geburt im Zoo eingegangen. Und heute war es nun endlich so weit: Dutzende Zuschauer verfolgten die Taufe im Giraffenhaus.

Zuvor hatten es noch drei Namen in die engere Auswahl geschafft: Kaami, Chipo und Jamal. Die Jury entschied sich schließlich für Jamal – übersetzt heißt das „der Schöne“. Der Name passe zu dem Giraffenbullen und sei schön, erklärte Tierpfleger Jens Hirmer. Jamals Namenspatin ist Simone Becker Becker aus Stuttgart. Die gebürtige Leipzigerin erhielt neben einem Zoo-Gutschein auch eine kleine Plüschgiraffe zur Erinnerung.

Jamal, der Schöne, bereitet nicht nur den Zoo-Besuchern, sondern auch seinen Pflegern viel Freude. Nachdem Giraffendame Emma im vergangenen Jahr infolge einer Totgeburt verstorben war, lief bei Jamal und seiner Mutter Gusti alles glatt. Keine zwei Stunden nachdem der kleine Bulle das Licht der Welt erblickt hatte, stand er bereits auf den eigenen Beinen. Schnell zeichnete sich ab, dass Jamal etwas Besonderes ist: „Er ist ein kleiner Frecher und er hat keine Angst“ sagte Jens Hirmer über seinen jüngsten Schützling.

Schon bald wird der kleine Jamal gemeinsam mit seiner Herde die Kiwara-Savanne im Leipziger Zoo erobern. Und irgendwann wird der Bulle sicher so groß sein wie Giraffen-Papa Max. Den hat die Taufe seines Nachwuchses übrigens kaum interessiert – er begeisterte sich nur für die Leckerlis, die es zur Feier des Tages gab.