Glashütter Museum feiert 10-Jähriges – Sonderausstellung über Uhrmacherschule

Glashütte - Die Stadt Glashütte südlich der Elbmetropole ist berühmt für ihre Uhren. Die Geschichte der Manufaktur geht bis in das Jahr 1845 zurück. Das Deutsche Uhrenmuseum Glashütte weiß dazu allerlei Spannendes zu erzählen. In diesem Jahr feiert das Museum sein 10-jähriges Bestehen.

Seit über 170 Jahren ist Glashütte ein bedeutendes Zentrum deutscher Uhrmacherkunst. Das Uhrenmuseum der Stadt präsentiert die Geschichte anhand vieler, originaler Exponate. Zum seinem 10. Geburtstag lädt das Museum am 22. Mai zum Familientag ein. Für diesen haben sich die Inhaber ein vielfältiges Programm erdacht. Eine große Rolle spielt die astronomische Kunstuhr, die der Besucher direkt nach dem Eingang erblickt.

Der Familientag schließt direkt an das Stadtfest an. Vom 18. bis 21. Mai feiert Glashütte mit Musik, Sport, einer Oldtimerausstellung und vielem mehr, gleich mehrere Jubiläen, in die der 10-jährige Geburtstag des Museums mit einfließt. Eines dieser Jubiläen ist die Gründung der nicht mehr existenten Uhrmacherschule, welche vor genau 140 Jahren eröffnet wurde - dort wo jetzt das Museum seinen Platz hat. Eine neue Sonderausstellung im Uhrenmuseum widmet sich diesem Thema. In dieser Zeit wurde der Name Glashütte auch international bekannt. Abgehende Schüler arbeiteten im Ausland oder gründeten zum Beispiel in Australien ein eigenes Unternehmen. Nach dem zweiten Weltkrieg sorgten politische Veränderungen schließlich 1951 für das Ende der Ausbildungsstätte.

Besucher können nicht nur begutachten, sondern teilweise auch aktiv an den Ausstellungsstücken mitwirken. Die Sonderausstellung wird bis zum 6. Januar 2019 zu sehen sein. Am Familientag, den 22. Mai, öffnet das Museum ab 10 Uhr seine Türen.