Glatteis: Leipziger Notaufnahmen überfüllt

Seit Mittwoch früh werden die Leipziger wieder verstärkt aufs Glatteis geführt – und das im wortwörtlichen Sinne. Mit den erneuten Schneefällen sind auch die Gehwege wieder gefährlicher geworden. Eine Rutschpartie, ein Sturz und somit eine Verletzung – das Ganze endet oftmals im Krankenhaus. Notärzte und Krankenschwestern haben in diesen Tagen viel zu tun:

Wer sich heute zu Fuß auf Leipzigs verschneite Straßen wagt, der muss dabei besondere Vorsicht walten lassen. Während Fahrzeuge bisher noch gut vorankommen, muss man als Fußgänger gelegentlich einen besonderen Gleichgewichtssinn beweisen, wenn man auf den vereisten Gehwegen ins rutschen gerät.

Nicht selten endet ein Sturz nämlich in der Notaufnahme des nächsten Krankenhauses.

Hier, in den Unfallzentren der Sankt Georg und der Sankt Elisabeth Klinik, verzeichnet man bereits seit Januar ein erhöhtes Unfallaufkommen aufgrund der Wetterlage.

Interview: Dr. Gotthard Knoll – Chefarzt Sankt Elisabeth Krankenhaus

Warten muss auch Karla Köhler. Der Rentnerin aus Wahren wurde der Winter heute Morgen direkt vor ihrer eigenen Haustür zum Verhängnis.

Interview: Karla Köhler – Glatteis-Opfer aus Leipzig Wahren

Die Stadt Leipzig bemüht sich zwar, die Gehwege schnee- und eisfrei zu halten, dennoch ist es weiterhin ratsam, langsamer zu gehen und genau auf die Straßenverhältnisse zu achten.

Denn sonst, aufgepasst, könnten Sie bald zu den 20 Prozent gehören, die auch heute wieder zusätzlich in einem unserer Leipziger Krankenhäuser, im Wortsinne, gelandet sind.