Globalfoundries schickt Dresdner Mitarbeiter in Kurzarbeit

Dresden - Der Chiphersteller Globalfoundries setzt die Belegschaft im Dresdner Werk auf Kurzarbeit. Grund dafür sei die schwierige Auftragslage. Die Fabrik in der Landeshauptstadt sei vorübergehend nicht ausgelastet. Rund 3.500 Menschen arbeiten an dem Standort im Dresdner Norden.

Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD): „Globalfoundries möchte nach eigenen Aussagen seine Mitarbeiter in die Kurzarbeit schicken, um den Verlust von wichtigen Aufträgen auszugleichen. Das Mittel der Kurzarbeit wurde zum Überbrücken von schwierigen Auftragslagen geschaffen. Wir haben die Hoffnung, dass die Investitionen der vergangenen Monate in die neue Technologie bald ihre Wirkung entfalten werden und die Auftragslage des Unternehmens, wie von Globalfoundries selbst erwartet, sich dann schnell wieder entspannen wird. Durch die Kurzarbeit sind die Mitarbeiter erst einmal abgesichert, ihr Knowhow bleibt dem Unternehmen und dem Standort erhalten. Wir werden dazu mit der Geschäftsführung und dem Betriebsrat das Gespräch suchen."

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