Glowatzky-Stiftung: 1. Preis für junge Dresdner

Der erste Preis geht an einen Dresdner, der sich für den deutsch-japanischen Jugendaustausch engagiert. +++


Glowatzky-Stiftung vergibt 6.000 Euro an junge Leute aus Sachsen

Die diesjährigen Preisträger des Erich-Glowatzky-Preises stehen fest. Das Kuratorium der Glowatzky-Stiftung unter Vorsitz des ehemaligen sächsischen Kultusministers Karl Mannsfeld vergibt die Auszeichnungen in diesem Jahr für herausragende Leistungen auf sozialem und gesellschaftlich-kulturellem Gebiet.

Den mit 3.000 Euro dotierten 1. Preis erhält Mirko Göhler aus Dresden. Der 24-jährige Fahrzeughandwerker bei den Dresdner Verkehrsbetrieben wird für sein ehrenamtliches Engagement im Bereich der Feuerwehr sowie des deutsch-japanischen Jugendaustausches ausgezeichnet. Bereits als Schüler trat er im Dresdner Stadtteil Gompitz der Jugendfeuerwehr bei, übernahm später die Funktion des Jugendwartes und ist seit vergangenem Jahr trotz seines jugendlichen Alters in die Position des Wehrleiters der Stadtteilfeuerwehr gewählt worden. Nachdem er 2007 selber an einem deutsch-japanischen Austauschprogramm für junge Berufstätige teilgenommen hatte, engagiert er sich intensiv auch für dieses Völker und Kulturen verbindende Anliegen. Er bereitet künftige Teilnehmer auf Besuche in Japan vor, wird in diesem Jahr die Leitung einer Delegation übernehmen und trägt als Gastgeber für junge Japaner in Dresden zum persönlichen Austausch bei.

Den mit 2.000 Euro dotierten 2. Preis sprach das Kuratorium Friedrich Kaden zu. Der 24-jährige Technische Assistent für Informatik, wohnhaft in Dresden, wird für sein überragendes Engagement gewürdigt, das er seit Jahren im Rahmen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) erbringt. Er ist nicht nur in verschiedenen Funktionen direkt auf dem Wasser – also im Rettungswachsdienst – tätig, wo er über Qualifikationen wie Bootsführer, Rettungsschwimmer sowie Sanitäter verfügt, sondern leitet auch die Ausbildung der Dresdner DLRG und engagiert sich mit hohem Erfolg in der Jugendarbeit des Vereins.

Den mit 1.000 Euro dotierten 3. Preis erhält Anne Sygulla für ihr Engagement in der Jugendarbeit der Bläserjugend. Die 1981 in Bautzen geborene Preisträgerin, die in der Finanzverwaltung Dresden arbeitet, fand schon als Schülerin zur Blasmusik. Neben ihrem Wirken bei den Löbauer Berg-Musikanten e. V. wurde sie bald aktiv als Vorstandsmitglied der Bläserjugend Sachsen, wo sie für die Ausbildung der Jugendgruppenleiter verantwortlich ist. Im Landesjugendblasorchester Sachsen betreut sie die minderjährigen Musikanten. Und auch auf Bundesebene, in der Deutschen Bläserjugend, ist sie aktiv – unter anderem als „Teamerin“ bei bundesweiten Jugendcamps.

Der Glowatzky-Preis und die gleichnamige Stiftung wurden 1998 von dem aus dem westsächsischen Fraureuth gebürtigen Erich Glowatzky begründet, der in den 30er Jahren nach Australien auswanderte, wo er ein erfolgreicher Unternehmer wurde. Die Beziehungen zu seiner alten Heimat gab er nie auf. Der Stifter verstarb im Jahr 1999. Mit dem Glowatzky-Preis werden alljährlich junge Menschen aus Sachsen im Alter bis zu 30 Jahren geehrt, die sich durch herausragende Leistungen auf wissenschaftlichem, technischem, künstlerischem oder sozialem Gebiet um das Ansehen des Freistaates verdient gemacht haben. Informationen im Internet unter www.sachsen-macht-schule.de/glowatzky.

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