Glowatzky-Stiftung vergibt 10.000 Euro an junge Sachsen

Die diesjährigen Preisträger des Erich-Glowatzky-Preises stehen fest.

Der ehemalige sächsische Kultusministers Karl Mannsfeld als Vorsitzender des Kuratoriums der Glowatzky-Stiftung hat gestern in Dresden die Auszeichnung an drei junge Sachsen feierlich übergeben.

In diesem Jahr wurden herausragende Leistungen auf sozialem und gesellschaftlichem Gebiet sowie im Bereich Naturwissenschaften geehrt.   Den mit 6.000 Euro dotierten 1. Preis hat Stefan Albrecht aus Leipzig erhalten.

Der 30jährige ausgebildete Bauingenieur hat sich bei mehreren längerfristigen Arbeitseinsätzen in Katastrophengebieten unter anderem in Sri Lanka, Ruanda und Indonesien beim Wiederaufbau von Häusern, Schulen und Krankenhäusern engagiert.

Außerdem vergab das Kuratorium zwei dritte Preise, dotiert jeweils mit 2.000 Euro. Einen dritten Preis erhielt die 15jährige Marit Behner aus Sebnitz. Damit würdigt die Jury ihr hohes Engagement in verschiedenen Gremien – von der Klassensprecherin über ihre Arbeit im Jugendring bis hin zur Unicef-Junior-Botschafterin.

Besonders eindrucksvoll erschien der Jury darüber hinaus, dass sich Marit Behner schon im Alter von 12 Jahren als Autorin einer Geschichte („Angst um Ronja“) hervorgetan hat, die bei Vorleseveranstaltungen in der Region viel Beifall fand und die inzwischen sogar als gedrucktes Buch vorliegt.  

Der Glowatzky-Preis und die gleichnamige Stiftung wurden 1998 von dem aus dem westsächsischen Fraureuth gebürtigen Erich Glowatzky begründet, der in den 1930er Jahren nach Australien auswanderte, wo er ein erfolgreicher Unternehmer wurde. Mit dem Glowatzky-Preis werden alljährlich junge Menschen aus Sachsen im Alter bis zu 30 Jahren geehrt.

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