„Gold in unseren Köpfen“

Dresden (dapd-lsc). Das Erzgebirge soll nach dem Willen zweier Landtagsabgeordneter aus der Region Teil des immateriellen UNESCO-Weltkulturerbes werden.

Die Bergparaden oder die weihnachtlichen Traditionen seien einzigartig, erklärten Alexander Krauß (CDU) und Tino Günther (FDP) am Freitag in einer gemeinsamen Mitteilung. Das gleiche gelte für Volkskunst und Handwerk wie Schnitzen, Drechseln oder Klöppeln.

Man solle besser „mit dem Gold in unseren Köpfen“ werben, als sich um den Status als Deutschlands 37. Welterbestätte zu bemühen, hieß es weiter. Das mache touristisch wenig Sinn. Das Erzgebirge strebt derzeit eine Bewerbung für die Liste der Weltkulturerbestätten an.

Zum immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe gehören beispielsweise das französische gastronomische Mahl, der spanische Flamenco und die brasilianische Samba. Da Deutschland das 2006 in Kraft getretene Übereinkommen bislang nicht ratifiziert hat, gibt es noch kein immaterielles Weltkulturerbe in Deutschland. Die Bundesrepublik strebt die Ratifizierung noch in diesem Jahr an.

dapd

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