Goldener Herbst kehrt schnell zurück!

Am Mittwoch wird es in den Alpen bis auf 1500 Meter herab schneien, stellenweise sinkt die Schneefallgrenze noch etwas tiefer.

Auf auch dem Feldberg im Schwarzwald können morgen die ersten Flocken tanzen. Schuld daran ist Tief Grainne.

„Doch keine Angst, der Winter ist noch weit. Schon ab Freitag kommt Hoch Ennio und bringt zunächst dem Süden, sowie Österreich und der Schweiz, später auch dem Norden Deutschlands wieder mehr Sonne als Wolken und der Regen hört auf“ wie Wetterexperte Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net im aktuellen wetter.net- Wetterfilm erklärt: http://www.youtube.com/watch?v=yFthLhjiAtw&list=HL1347344682&feature=mh_lolz

Tief Grainne bringt am Mittwoch richtig kalte Luft mit. Die Schneefallgrenze sinkt im Süden auf 1400 bis 1500 Meter. Selbst auf dem Feldberg im Schwarzwald können dann die ersten Flocken der Saison tanzen. Die Höchstwerte erreichen bei Dauerregen im Süden nur 9 Grad. Sonst erwärmt sich die Luft bei Schauerwetter auf 19 Grad.

Donnerstagfrüh ist es mit 4 bis 10 Grad im ganzen Land so richtig frisch. In den Hochlagen der Alpen hat sich bis dahin stellenweise eine 20 bis 30 cm hohe Schneedecke gebildet. Aus Westen ziehen am Morgen noch mal Wolken mit Regen auf. Später lockern die Wolken auf. Tagsüber wird es 13 bis 20 Grad warm.

Am Freitag macht sich dann Hoch Ennio bemerkbar. Es bringt dem Süden und der Mitte viel Sonnenschein. Nur der Norden wird anfangs noch von Regenwolken gestreift. Die Temperaturen erreichen 16 bis 23 Grad.

Am Samstag wechseln sich Sonne und Wolken ab. Stellenweise gibt es kurze Schauer und die Werte klettern auf 17 bis 20 Grad. Besonders freundlich wir am kommenden Wochenende der Sonntag. Er bringt nach Dunst oder Frühnebel viel Sonnenschein und angenehme Temperaturen zwischen 17 und 23 Grad.

Die neue Woche startet dann mit schönem Spätsommerwetter. Ein Hauch von Altweibersommer legt sich über das Land. Nach Nebelauflösung ist es vielfach freundlich und trocken. Am Montag erwärmt sich die Luft auf 18 bis 25 Grad, der Dienstag bringt 19 bis 27 Grad.

Der September glänzt indessen immer mehr. Nach der ersten Monatsdekade kann sich die Bilanz durchaus sehen lassen:

– bisher war der Monat deutschlandweit 3 Grad wärmer als im langjährigen Mittel.

– das Regensoll ist erst zu 3 Prozent erfüllt.

– die Sonne hat ihr Soll schon zu 50 Prozent erreicht, in einigen Regionen sogar schon zu 65 Prozent – goldener geht es kaum noch!

Wie geht es in Deutschland weiter – der Herbsttrend (ausgegeben Ende August von wetter.net):

„Insgesamt steht uns in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein überwiegend freundlicher Herbst bevor. Er wird den aktuellen Langfristmodellen zufolge insgesamt sonniger und wärmer als im langjährigen Durchschnitt ausfallen“ so Wetterexperte Jung.

Die Entwicklung im Detail:

September

Der September war im letzten Jahr überdurchschnittlich warm und sonnig. Besonders schön war es zum Papstbesuch Ende September. Auch dieses Jahr gehen die Langfristmodelle von einem überwiegend sonnigen und warmen September aus. Viel Regen ist im September nicht zu erwarten. Ein idealer Monat für die Weinlese!

Trend: sonniger und wärmer als im langjährigen Durchschnitt!

Oktober

Der Oktober wird von Hochdruckgebieten dominiert sein. Vielfach lacht die Sonne und Himmel. Der Oktober dürfte richtig golden und vor allen Dingen sehr trocken werden. Größere Herbststürme sind wie schon in den vergangenen Jahren eher nicht zu erwarten. „Das wird ein echter Wander- und Ausflugsoktober“ so Jungs Interpretation der langfristigen Wetterdaten.

Trend: trockner und freundlicher Ausflugs- und Wandermonat!

November

Im vergangenen Jahr entpuppte sich der November als trockenster Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Es fiel nur 5 Prozent der langjährigen Regenmenge und die Sonne erfüllte ihr Soll zu 170 Prozent. Das wird dieses Jahr höchstwahrscheinlich anders sein. Der November wird vielfach trüb und grau verlaufen. Viel Regen wird aber dennoch nicht vom Himmel kommen. Zur Monatsmitte fallen aber schon bis in mittlere Lagen die ersten Schneeflocken. Insgesamt wird der Monat kälter und ungemütlicher als im letzten Jahr ausfallen.

Trend: leicht wechselhaft!