Gottesdienste mal anders in Dresden erleben

Die Kirche in Leubnitz-Neuostra ist eine der ältesten in Dresden. Das Gotteshaus entstand im 13. Jahrhundert. Heute ist es eine der schönsten Bilderkirchen in Sachsen. Neben den Malereien in der Kirche, gibt es Tänzerinnen auf dem Altar und die Gottesdienste sind etwas ganz Besonderes.

Hier wird Geschichte lebendig. Viele Bilder an Decke und Wänden beschreiben das christliche Leben. Auch die sogenannte Nöthnitzer Betstube zeigt das Leben von Jesus Christus. Auf dem barocken Altar stehen zwei steinerne Figuren. Sie werden durch ihre anmutende Weise auch als Tänzerinnen bezeichnet. Pfarrer Andreas Horn ist besonders stolz auf die beiden biblischen Gestalten. Sie verkörpern die Liebe und den christlichen Glauben. Die den Glauben darstellende Figur ist dabei mit dem Kruzifix und der Bibel ausgestattet. 

Eine Besonderheit in der Leubnitz-Neuostraer Kirche sind die Gottesdienste. Halten andere Kirchen normale Messen ab, gibt es hier Tanz- und Handwerkergottesdienste. Letztere sind aus der Dorfgeschichte heraus entstanden. 

Die Kirche selbst ist etwa 1000 Jahre alt. Den Zweiten Weltkrieg hat sie ohne Schaden überstanden. Deshalb sind viele Merkmale aus den vergangenen Bauepochen in dem Gotteshaus zu entdecken. Aber auch das 20. Jahrhundert hat seine Spuren in der Kirche hinterlassen. In Form von Gemälden, wie das Bild von Erich Gerlach.

Die Geschichte der Geburt von Jesus Christus wurde auch in diesem Jahr am Heiligen Abend im Krippenspiel gezeigt.

++
Mehr dazu erfahren Sie in der Drehscheibe Dresden, stündlich ab 18 Uhr auf DRESDEN FERNSEHEN.

++
Sie suchen Ihr Reiseziel für 2009? Werden Sie fündig bei unseren Reisetipps.

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar