Grabdenkmale auf Dresdner Friedhöfen – Mithilfe bei Rettung

Erhalt und die Sanierung wertvoller Dresdner Grabdenkmale.

Ein neues Faltblatt informiert die Dresdnerinnen und Dresdner über Unterstützungsmöglichkeiten.

Dresden besitzt auf seinen 58 Friedhöfen und stillgelegten Kirchhöfen eine einmalige Grabkultur. Sandstein- und Marmorskulpturen, eindrucksvolle Wandgräber und aufwändig gearbeitete Grabsteine aus dem Barock bis zur Zeit um 1900 sind authentische, kaum veränderte Zeitzeugen der Vergangenheit und zugleich ein wertvolles Geschenk an kommende Generationen. Weil die Kosten für Erhalt und Sanierung der meist über 100 Jahre alten, von Meisterhand geschaffenen Grabmale für die einzelnen Friedhöfe nicht zu erbringen sind, werden jetzt die Dresdnerinnen und Dresdner um Mithilfe bei der Rettung der alten Steine gebeten.

Das gemeinsam mit dem Eigenbetrieb Friedhofs- und Bestattungswesen, der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, der Jüdischen Gemeinde und der Katholischen Kirchhofstif-tung erarbeitete Faltblatt „Grabdenkmale auf Dresdner Friedhöfen“ ist im Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, Grunaer Str. 2, 01067 Dresden (Bürohaus Pirnaisches Tor), in Bürgerbüros und Ortsämtern und bei den Friedhofsverwaltungen vor Ort erhältlich.

Im Internet steht es unter www.dresden.de/stadtgruen zum Download bereit. Ansprechpartner für individuelle Beratungen sind die Mitarbeiter der Friedhofsverwaltungen vor Ort. Allgemeine Fragen rund um das Thema Friedhof beantwortet auch das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, Telefon 4 88 71 17.

++

Mehr Nachrichten in der Drehscheibe Dresden, stündlich ab 18 Uhr auf DRESDEN FERNSEHEN.