Grenzkriminalität: Deutsche und Tschechische Polizei arbeiten zusammen

Die Innenminister von Sachsen, Bayern, Deutschland haben mit Tschechien nun eine gemeinsame Polizeiarbeit vereinbart. +++

In Prag haben sich heute die sächsische Innenminister Markus Ulbig (CDU), der Innenminister von Bayern sowie Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CDU) mit dem tschechischen Innenminister Jan Kubice auf eine engere Zusammenarbeit in Sachen Grenzkriminalität geeinigt. Konkret sollen zwei deutsch – tschechische Polizeieinheiten gebildet werden.

Die Mitglieder der gemeinsame Fahndungsgruppe im Grenzgebiet in Zivil auf Streife gehen. Der Schwerpunkt liegt bei der Bekämpfung von Drogenkriminalität, illegaler Einreise sowie dem grenzüberschreitendem Autoklau.

Die Beamten der sogenannten integrierte Ermittlungseinheit haben es dagegen auf verbrecherische Strukturen und die Hintermänner abgesehen. Mit Polen gibt es bereits seit Jahren eine solche Zusammenarbeit. Die guten Erfahrungen sollen nun mit den tschechischen Beamten wiederholt werden. Die gemeinsame Truppe soll noch in der ersten Jahreshälfte ihren Dienst aufnehmen. Details werden momentan auf Fachebene geklärt.  

Innenminister Markus Ulbig sagte dazu: „Wir können die grenzüberschreitende Kriminalität erfolgreich nur gemeinsam bekämpfen. Deshalb freue ich mich, dass wir uns heute mit der tschechischen Seite soll schnell zu einem Gesamtbekämpfungskonzept einigen konnten. Mit dem schnellen Aufbau gemeinsamer Fahndungsgruppen und einer grenzüberschreitenden integrierten Ermittlungseinheit haben wir einen wichtigen Schritt für mehr Sicherheit in der Grenzregion getan.“