Grenzübergreifende Zusammenarbeit der Polizei

Polizei Dresden arbeitet verstärkt mit tschechischen Kollegen zusammen. Zum Erfahrungsaustausch in Einsatzfragen kommt eine Delegation aus Usti und Labem – Hauptthema ist dabei der 19. Februar. +++

Polizeipräsident Dieter Hanitsch (55) sagte heute in Dresden: „Auch in der künftigen Polizeidirektion Dresden, die dann eine Grenzdirektion ist, wird die Zusammenarbeit mit der tschechischen Polizei einen großen Stellenwert haben. Daran werden die veränderten Rahmenbedingungen auf tschechischer Seite nichts ändern. Dazu gehören selbstverständlich auch Besuche bei den tschechischen Kollegen. So werde ich in den nächsten Wochen zu meinen Partnern in der tschechischen Republik fahren, um mit ihnen die Details abzustimmen. Im Gegenzug erhalten wir Besuch: Eine Delegation aus Usti nad Labem wird zu einem Erfahrungsaustausch in Einsatzfragen bei uns weilen. Im Mittelpunkt steht der Polizeieinsatz am 19. Februar 2011.“

Hintergrund:

Im Rahmen des Projekts „Polizei.Sachsen.2020“ wird eine Polizeidirektion Dresden aus den derzeitigen Direktionen Oberes Elbtal-Osterzgebirge und Dresden gebildet. Eine gemeinsame Projetkgruppe aus beiden Direktionen arbeitet bereits mit Hochdruck an der Neustrukturierung. Auch ohne Grenzdirektion zu sein, hat die Dresdner Polizei schon jetzt Partner in der tschechischen Republik. So besteht seit 2005 ein sehr enger Kontakt zu den Territorialabteilungen Außendienst sowie Kriminalpolizei und Ermittlungen in Usti nad Labem. Diese sind der Bezirksdirektion Usti nad Labem nachgeordnet (Leiter: brig. gen. JUDr. Jiří Vorálek ).Gebiete der Zusammenarbeit sind vor allem Prävention, Verkehrssicherheit und Kriminalitätsbekämpfung. Für Aufsehen sorgten alljährlich die gemeinsamen Striezelmarktstreifen tschechischer und deutscher Polizisten.

Quelle: Polizeidirektion Dresden

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