Grenzüberschreitende Zusammenarbeit beim Thema Hochwasser

“Wir wollen für die Schäden, die durch Hochwasser entstehen können, vergleichbare Ansätze entwickeln und ein grenzüberschreitendes Risikomanagement-Forum begründen“, erklärt Jens Seifert vom Umweltamt. +++

Diesem Ziel dient auch das Projekt Sächsisch-Tschechisches Hochwasserrisikomanagement, kurz STRIMA, unter Führung des Landeshochwasserzentrums Sachsen. Es fördert 2013 und 2014 als sogenanntes Ziel 3-Programm die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik durch die Sächsische Aufbaubank. „Zu den Ziel 3-Programmen zählen Projekte, die zwischen Sachsen und Tschechien bzw. Sachsen und Polen zustande kommen und vor allem der Verbesserung sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Faktoren zwischen den Standorten dienen“, erklärt Seifert.

Der offizielle Projektauftakt erfolgte am 27. September 2013 in Liberec. Die dortige Konferenz wurde vom stellvertretenden Regionspräsidenten der Region Liberec Josef Jadrný und dem Vizepräsidenten des Sächsischen Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und Geologie Heinz Gräfe eröffnet. Sie gab einen Überblick über die geplanten Aktivitäten und bot die Möglichkeit, Erfahrungen und Kenntnisse einzubringen.
 
In diesem Jahr sind noch zwei weitere Foren geplant, am 19. November in Großschönau (Sachsen) zum Thema „Grenzüberschreitendes, kommunales Hochwasserrisikomanagement – gemeinsam analysieren, planen und handeln“ sowie am 27. November in Turnov (Tschechien) zum Thema „Schadenspotenzialanalyse für Gebäude und Infrastruktur“. Das erste Forum 2014 wir dann in Dresden am 11. Februar zum Thema „Erfahrungsaustausch mit Kommunen zur Schadensermittlung und Förderung der baulichen Eigenvorsorge“ stattfinden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Fachleute sind herzlich eingeladen, aktiv mitzuwirken.

Quelle: Stadt Dresden