Grilloase Balkon – So bekommen sie keinen Ärger

Sachsen – Die Grillsaison 2018 ist nun endlich gestartet. Grundlegende Richtlinien für das Grillen auf dem Balkon oder im heimischen Garten sind allerdings zu beachten.

Mit den ersten Sonnenstrahlen wurde auch in Sachsen die Grillsaison „offiziell“ eröffnet. Doch wenn die gesamte Nachbarschaft gleichzeitig den Grill anwirft, ist in den meisten Fällen Ärger vorprogrammiert. Viele Hobbygriller wissen auch gar nicht, dass es grundlegende Richtlinien für das Grillen auf dem Balkon oder im heimischen Garten gibt.

Grundsätzlich ist Grillen auf dem Balkon erlaubt. Hohe Rauchentwicklung und die damit verbundene Belästigung der Nachbarn sind jedoch verboten. In Mietshäusern kann der Vermieter das Grillen mit einem Holzkohlegrill per Hausordnung oder Mietvertrag regeln. Nicht nur der qualmende Rauch, sondern besonders die Feuergefahr rechtfertigen ein Verbot. Offene Kommunikation mit den Nachbarn verringert aber die Gefahr vor Beschwerden der Hausbewohner.

Mit dem Vermieter sollte man es sich auf jeden Fall nicht verscherzen. Bei dem Verstoß gegen das Grillverbot kann es für den Mieter teuer werden.
Ist der Grillabend dann doch einmal gestartet, ist unabhängig von der Qualm- und Geruchsbelästigung natürlich zusätzlich die gesetzliche Nachtruhe einzuhalten. Diese ist von 22 bis 6 Uhr morgens festgelegt. In dieser Zeit sollte die Grillparty in jedem Fall gebremst stattfinden.