Grippeschutzimpfungen starten in Dresden

Der günstigste Zeitraum sich impfen zu lassen, sind die Monate Oktober und November. Im Gesundheitsamt Dresden werden Influenza-Impfungen u.a. Dienstag und Donnerstag von 14 bis 17 Uhr durchgeführt. +++

Dresdner Gesundheitsamt informiert

Der Herbst steht vor der Tür. Auch wenn die Sonne noch scheint, sollte jetzt schon an den Schutz vor einer Influenza-Infektion gedacht werden. Der günstigste Zeitraum sich impfen zu lassen, sind die Monate Oktober und November. Die Impfung kann aber auch noch später durchgeführt werden. In Sachsen hat die Auslieferung der Impfstoffe begonnen. In Deutschland wird es ausreichend Impfstoff geben. In der Regel werden die Kosten für die Impfung in Sachsen von den Krankenkassen übernommen. Wer sich beim Arzt nur impfen lässt, muss keine Praxisgebühr entrichten. Im Gesundheitsamt Dresden werden Influenza-Impfungen jeweils Dienstag und Donnerstag von 14 bis 17 Uhr und Dienstag von 9 bis 11 Uhr durchgeführt. Montags, mittwochs und freitags finden Impfungen und Reiseberatungen nach terminlicher Absprache statt.
Der Impfstoff ist ab dem vollendeten 6. Lebensmonat zugelassen und in der Regel sehr gut verträglich. Es handelt sich um einen „Totimpfstoff“, d. h. eine Erkrankung im Sinne einer Influenza kann durch die Impfung nicht ausgelöst werden. Allerdings werden andere virale Infekte (s.g. grippale Infekte) durch die Impfung nicht verhindert. Die Sächsische Impfkommission (SIKO) empfiehlt die Impfung für alle Kinder ab dem 7. Lebensmonat und für alle Erwachsenen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens sind besonders gefährdet. Dazu gehören Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen, mit chronischen Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten sowie Menschen mit einer Stoffwechselkrankheit (z. B. Zuckerkrankheit), mit Multipler Sklerose und mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten (z. B. HIV-Infektion). Impfen lassen sollten sich auch Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen und Menschen, die mit den genannten Risikopatienten entweder beruflich oder privat Kontakt haben. Das betrifft medizinisches Personal und Pflegepersonal, Familienangehörige sowie andere Personen mit direktem Kontakt zu Risikopatienten, wie z. B. Tumor- und Leukämiepatienten, HIV-Infizierte. Für medizinisches Personal und Pflegepersonal geht es neben dem eigenen Schutz um den Schutz der anvertrauten Patienten.
Die Influenza-Impfung wird auch in der Schwangerschaft empfohlen. Die Impfung sollte ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel durchgeführt werden. Bei Frauen mit einer chronischen Grundkrankheit wird die Grippe-Impfung zu Beginn der Impfsaison im Herbst schon im 1. Schwangerschaftsdrittel empfohlen.

Niemand kann vor der Saison das Ausmaß der Erkrankungs- oder gar Todesfälle vorhersagen. Keiner kann wissen, wie viele Menschen wegen einer schweren Influenza im Krankenhaus behandelt werden müssen. Sicher ist, die Influenzaviren verändern sich kontinuierlich. Nur wer sich jährlich mit dem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Impfstoff immunisieren lässt, kann darauf vertrauen nicht oder nicht schwer zu erkranken. Auch wer bisher immer gesund war, kann eine Influenza mit bedrohlichem Krankheitsverlauf bekommen.
Die Influenza-Viren werden vorwiegend durch Speicheltröpfchen beim Sprechen, Niesen oder Husten aber auch über Handkontakt von Mensch zu Mensch übertragen. Wer also täglich mit vielen Menschen Kontakt hat sollte sich gegen Influenza Impfen lassen. In der Grippe-Saison ist besonders die Händehygiene wichtig. Regelmäßiges Waschen der Hände verringert das Risiko, die Viren weiterzugeben.
Auch bei Fernreisen ist mit Influenza-Erkrankungen zu rechnen. Deshalb wird die Impfung für Reisende auf Kreuzschiffreisen, längeren Bahn- und Busreisen über 24 Stunden, organisierte Touristengruppen, für Mekka-Pilger und alle Tropen- und Subtropenreisenden ganzjährig, empfohlen.
Quelle: Stadt Dresden

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