Groß, bunt, politisch – So war die Leipziger Buchmesse

Leipzig - "Ein Fest [...] wie man es kein zweites Mal auf der Welt findet" - so fasst der Geschäftsführer der Leipziger Messe, Martin Buhl-Wagner, die diesjährige Leipziger Buchmesse zusammen.

Wie bereits in den Vorjahren wurde auch dieses Mal ein neuer Besucherrekord geknackt: 285.000 Gäste konnten die Leipziger Buchmesse und das größte europäische Lesefest "Leipzig liest" insgesamt verzeichnen. Das waren 25.000 Menschen mehr als im Vorjahr. 

Knapp 2.500 Aussteller aus 43 Ländern präsentierten sich vom 23. bis 26. März auf dem Messegelände. Dabei gab sich die Messe so politisch wie nie zuvor: So nutzte zum Beispiel der Börsenverein des Deutschen Buchhandels die Veranstaltung, um auf die weltweite Bedrohung der Meinungsfreiheit aufmerksam zu machen. 

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Politische Debatten bot auch das diesjährige Schwerpunktland Litauen. Rund 100 Vertreter aus Literatur und Kultur repräsentierten in 60 Veranstaltungen das baltische Land. 26 Neuerscheinungen standen dabei im Vordergrund. 

Neben der Leipziger Antiquariatsmesse ist auch die Manga-Comic-Con ein fester Bestandteil der Leipziger Buchmesse. Bei der mittlerweile vierten Auflage füllten über 100.000 Besucher die Messehalle 1 mit Leben. Natürlichen kam dabei das bunte Kostümieren der Manga- und Animefans nicht zu kurz. 

Bei der positiven Bilanz in diesem Jahr können die Veranstalter darauf hoffen, bei der kommenden Ausgabe der Buchmesse ihren Besucherrekord nochmal überbieten zu können. Einen Termin dafür gibt es bereits: 15. bis 18. März 2018. Dann wird Rumänien das Gastland sein, 2019 soll Tschechien folgen.