Großaufgebot am 6. Februar in Dresden

Demonstrationen mit mehreren 10.000 Teilnehmern und ein Großaufgebot von Sicherheitskräften: auf dieses Szenario muss sich Dresden am 6. Februar einstellen.

Das Dresdner Ordnungsamt rechnet mit 400 gewaltbereiten Linksautonomen. Diese Prognose stammt vom Verfassungsschutz.

Wer wo demonstriert, ist bisher noch nicht endgültig geklärt. Pegida soll nach dem Willen der Stadt auf das Filmnächteareal am Königsufer, wie bereits Ende Dezember beim Weihnachtsliedersingen. Doch auch die Gegenbewegung Gepida will dorthin. Es zeichnet sich also ein Konflikt ab.

Eine weitere Großdemonstration hat der Studentenrat angekündigt, die Route steht aber noch nicht fest. Insgesamt sind bisher 13 Anmeldungen für den 6. Februar bei der Stadt eingegangen.

Am 13. Februar scheint es dagegen weniger Konfliktpotenzial zu geben. Bisher liegt eine Anmeldung aus dem rechten Spektrum vor. Es ist aber unwahrscheinlich, dass dieser Aufzug stattfindet, da sich der Anmelder seit Monaten nicht bei der Stadt gemeldet hat.

Weitere große Demonstrationen sind die Menschenkette und der Mahngang Täterspuren.