Große Gefühle an der Musikalischen Komödie – Ballett inszeniert Romeo und Julia

Das Ballett der MuKo feiert am 31. Januar seine Premiere.

„Aus beider Feinde wildem Schoß entsprang –
Von Sternen, die sich kreuzten, schlimm bedroht –
Ein Liebespaar, durch dessen Untergang
Der Väter Hass begraben ward – im Tod.“

Mit diesen Zeilen leitet William Shakespeare die wohl beliebteste Liebestragödie der Geschichte ein. Romeo und Julia.

Anlässlich des 450. Geburtstages des Autors bringt die Musikalische Komödie Leipzig das Stück auf die Bühne. Und dafür wird derzeit eifrig geprobt. Das Besondere dieser Produktion der Musikalischen Komödie ist, dass es sich dabei um ein reines Ballett handelt, nach der Musik von Sergej Prokofjew.

Die Geschichte spielt im Heute. Denn obwohl sie bereits über 400 Jahre alt ist, sind die Charaktere trotzdem zeitlos. Thematisch richtet es sich vor Allem an Jugendliche.

Obwohl es sich bei der Vorstellung nicht um ein Theaterstück mit traditionellen Sprechrollen handelt, werden es auch diejenigen verstehen, die sich bisher noch nicht mit der Geschichte des wohl berühmtesten Liebespaares beschäftigt haben. Denn Tanz ist eine universelle Sprache. Allerdings wird die Körpersprache der Tänzer an einigen Stellen durch Textauszüge ergänzt.

Für Choreograf Mirko Mahr ist dies nicht der erste Ballettabend, den er für die Musikalische Komödie inszeniert. Und darüber hinaus wird er auch selbst eine Rolle im Stück übernehmen. Die des Grafen Montague, Romeos Vater. Für die Tänzer ist dieses Stück etwas Besonderes. Denn während der Vorstellung liegt der Fokus ganz allein auf ihnen. Premiere feiert das Ballett am 31 Januar. Insgesamt wird es neun Mal zu sehen sein.