Große und kleine Neuzugänge im Tierpark

Chemnitz - Im Chemnitzer Tierpark gibt es große und kleine Neuzugänge. In den letzten Wochen fanden diese ihren Weg nach Chemnitz, einige durch Geburt, andere aus der Ferne. 

Die weiteste Anreise hatte wohl das männliche Zweifingerfaultier. Er kommt aus dem tschechischen Zoo von Chemnitzs Partnerstadt Usti nad Labem. Die Annäherungen der beiden braucht wohl noch eine Weile. Daher wird der Nachwuchs wohl noch ein bisschen auf sich warten lassen. Was die Faultiere noch vor sich haben, haben die Nandus und die Esel schon erledigt. Eine kleine Eseldame erblickte letzte Woche in der Nacht von Montag auf Dienstag das Licht der Welt. Einen Namen hat sie jedoch noch nicht. Die Kleine und Mutter Lilly haben die Geburt gut verkraftet. Die Geburt bei den Nandus zog sich über Wochen. Die ersten sind bereits am 11. Juli geschlüpft, das 13. und letzte Küken kam über zwei Wochen danach.

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Bei den Gürteltieren besteht auch Hoffnung auf baldigen Nachwuchs. Jetzt sind die südlichen Kugelgürteltiere wieder zu zweit. Pacho ist seit vergangen Donnerstag neu im Chemnitzer Tierpark. Er ist aus Heidelberg angereist. Der Anlass ihn nach Sachsen zu holen, war leider recht traurig. Das männliche Gürteltier verstarb. Zur Nachwuchsproduktion kam dann Pacho. Die körperlichen Voraussetzungen für Nachwuchs bringen er und die Gürteltierdame Piepe mit. Sie sind im besten Alter und haben beide schon Kinder. Doch auch die Verbindung zu einander muss stimmen. Zunächst müssen sich Piepe und ihr neuer Mitbewohner Pacho erst einmal kennenlernen. Doch die beiden scheinen schon jetzt einen Draht zueinandergefunden zu haben. Vielleicht darf sich der Chemnitzer Tierpark bald auch über ein Gürteltier-Junges freuen.