Großer Andrang bei Chemnitzer Museumsnacht

Chemnitz – Mit rund 9.000 Besuchern hat die Chemnitzer Museumsnacht am Samstag einen wahren Ansturm erlebt.

Wie die Stadt mitteilte, kamen etwa 1.000 Besuchern mehr als im Vorjahr.

Die interessierten Chemnitzerinnen und Chemnitzer hatten die Möglichkeit von 18:00 bis 01:00 Uhr in der Nacht 43 Anlaufstellen wie Galerien, Museen und Vereine zu besuchen.

Auch in diesem Jahr zeigten sich die verschiedenen Einrichtungen von ihrer besten Seite. Viele hatten extra ein Sonderprogramm arrangiert.

So gab es zum Beispiel im Naturkundemuseum die Möglichkeit Schmetterlinge zu präparieren. Im Industriemuseum wurde eine Sonderausstellung zum Thema DDR-Mode eröffnet. Zudem gab es entlang der Zietenstraße auf dem Sonnenberg kulturelle Sonderführungen zum Stadtteil. Die TU Chemnitz veranstaltete eine „Lange Nacht der Wissenschaften“.

Neben dem leiblichen Wohl bei fast allen Museen gab es auch wie in den vergangene Jahren die Möglichkeit bequem per Shuttlebus zwischen den Stationen zu pendeln.

Die Chemnitzer Museumsnacht gibt es bereits seit 2000 und wird als ein Gemeinschaftsprojekt vom Kulturbetrieb der Stadt Chemnitz mit Beteiligung der städtischen, vereinseigenen und privaten Museen, Galerien und Einrichtungen ausgerichtet.