Großer Andrang im Kurländer Palais Dresden

3.000 Besucher beim Nachmittag der offenen Tür. +++

Das Kurländer Palais in Dresden hatte am Montag zum Nachmittag der offenen Tür geladen und zahlreiche Dresdner nutzten die Chance, den Rokokobau vom Keller bis zum Festsaal zu erkunden.
Auch Dresdens Kulturbürgermeister schaute vorbei.

Interview Dr. Ralf Lunau (parteilos), Dresdner Kulturbürgermeister

Das Kurländer Palais wurde 1705 errichtet, August der Starke, Graf von Wackerbarth und George Bär gingen hier ein und aus und genossen Musik und Geselligkeit. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude fast vollständig zerstört. Seit den 80er Jahren zogen die Gewölbekeller als Jazzclub Tonne Besucher an. 2006 begann der Wiederaufbau, wobei die erhaltene historische Bausubstanz mit neuem verbunden wurde. Und das ist gelungen, finden die Besucher.

Umfrage unter Besuchern

Seit der Fertigstellung im vergangenen Jahr sind nach und nach die Nutzer eingezogen. Zuletzt hat im August das Fischrestaurant Kastenmeiers eröffnet. Nicht nur beim Nachmittag der offenen Tür können die Gäste den Köchen über die Schulter schauen. Die offene Küche und die Aquarien ziehen die Blicke auf sich.

Umfrage unter Besuchern

Gerd Kastenmeier ist zufrieden mit dem Start- fast kein Abend vergeht, an dem das Restaurant nicht ausgebucht ist.

Interview Gerd Kastenmeier, Restaurantchef

Gründe zum Wiederkommen liefert das Kurländer Palais viele: Im Gewölbekeller hat der Jazzclub Dresden sein zu Hause gefunden, der Club Nero lädt regelmäßig zu Veranstaltungen ein. Schaurig turbulent wird es ab 8. Dezember bei der Dinnershow Draculas Hochzeit mit Rainer König.

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