Großer Schaden durch beschädigte Baustellenabsperrungen in Dresden

In den vergangenen Wochen musste die Dresdner Polizei immer wieder beschädigte oder veränderte Baustellenabsperrungen im Dresdner Stadtgebiet feststellen. Die Polizei sucht Zeugen (0351) 483 22 33 die etwas beobachtet haben. +++

Dabei entstand nicht nur immer Sachschaden, viel schwerer wiegen die Gefahren, die damit für Verkehrsteilnehmer einhergehen.

So verletzte sich vergangenen Montagmorgen eine 31-jährige Dresdnerin. Die Frau befuhr mit ihrem Fahrrad den Elbradweg stadteinwärts, als sie in Höhe der Baustelle am Schillergarten plötzlich ein Hindernis wahrnahm. Unbekannte hatten in einer leichten Kurve ein Segment des Bauzaunes, der den Radweg beidseitig eingrenzt, aus der Verankerung gehoben und quer auf den Radweg gestellt. In der vermeintlich verbliebenen Lücke stellten die Vandalen zudem einen zusätzlichen Standfuß des Zaunes. Durch das notwendige Bremsmanöver stürzte die 31-Jährige und verletzte sich.

In einem weiteren Fall war es nur Zufall, dass sich niemand verletzte. Trotzdem handelten hier die Täter besonders dreist. Mitarbeiter der Dresdner Stadtentwässerung hatten am Mittwochabend (20.25 Uhr) festgestellt, dass Unbekannte zwischen der Regerstraße und der Loschwitzer Straße einen Bauzaun in einer Länge von 37 Metern umgerissen hatten. Der Schaden wurde daraufhin umgehend behoben und defekte Zaunsfelder ersetzt. Doch keine zwei Stunden später das gleiche Bild. Der Bauzaun wurde abermals umgerissen und teilweise zerstört. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 500 Euro.

Diese Beispiele zeigen, wie gefährlich diese vermeintlichen „Dummen-Jungen-Streiche“ sind. Im Falle der verletzten Radfahrerin ermittelt die Dresdner Polizei wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.Hinweise zu den unbekannten Tätern nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

Quelle: Polizei Dresden

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