Großer Zulauf bei Friedengebet in Dresden

Etwa 400 Menschen haben am Montagabend am Friedensgebet in der Dresdner Kreuzkirche teilgenommen. Der Stadtökumenekreis Dresden spricht von einem großen Zulauf seit drei Wochen. +++

Die Ökomenischen Friedensgebete in den Kirchen der sächsischen Landeshauptstadt Dresden haben jetzt offenbar eine neue Bedeutung bekommen.

Bereits seit 30 Jahren wird immer montags zum Gebet eingeladen.

Am Abend des 22. Dezembers, kamen allerdings so viele Menschen in die Dresdner Kreuzkirche, wie lange nicht mehr – um ein Zeichen zu setzen für Frieden, Toleranz und Gerechtigkeit.

Auch Superintendent Christian Behr machte deutlich, dass es das eine ohne das andere nicht gibt und warnte zugleich vor Intoleranz und Abgrenzung.

Ansprache von Superintendent Christian Behr.

Der große Zulauf, den die Montagsgebete seit Kurzem erfahren, ist für Elisabeth Naendorf vom Stadtökumenekreis Dresden ein Zeichen dafür, dass viele Menschen das Bedürfnis haben, über ihre aktuellen Anliegen zu sprechen.

Interview mit Elisabeth Naendorf, Stadtökumenekreis Dresden, im Video.

Das Friedensgebet findet auch künftig jeden Montag um 17 Uhr in der Kreuzkirche statt, so auch am 29. Dezember, am 5. Januar und an den weiteren Montagen im Januar und Februar.