Großes Aufräumen nach Zugunglück

Mit schwerem Gerät ist begonnen worden, die Unglücksstelle in Lauterbach-Steinberg zu räumen.

Für die Bergung der entgleisten Wagons und des Triebwagens wurde ein Spezialkran vor Ort gebracht.

Der Gleisabschnitt wurde bei dem Unfall am Dienstag stark beschädigt und muss nun auf rund 100 Meter Länge ausgebessert werden.

Interview: Klaus Günther – Notfallmanager Deutsche Bahn AG

Am Dienstagabend hatten die Verantwortlichen die Verletztenzahlen nach unten korrigiert. Von 50 Reisenden wurden sechs Menschen schwer und 15 leicht verletzt.

Der Lokführer erlitt einen Schock. Auch über den Unfallhergang scheint nun Klarheit zu herrschen.

Demnach hielt ein 64 Jahre alter Fahrer eines Ford Fiesta an den sich schließenden Halbschranken des Bahnüberganges an. Dort fuhr ein Kleintransporter auf das Auto auf und schob es auf die Gleise.

Passanten konnten den 64-Jährigen noch aus dem PKW ziehen, dann raste der Regionalexpress aus Chemnitz mit 115 km/h in das Auto. Durch den Aufprall stürzte der erste Wagen des Zuges um, zwei weitere entgleisten.

Rund 100 Rettungskräfte waren vor Ort, fünf Hubschrauber waren im Einsatz um Verletzte in umliegende Krankenhäuser zu fliegen. Die Bahn plant, am Donnerstag wieder den Zugverkehr auf der Strecke aufzunehmen.

Bis dahin werden die Züge zwischen Chemnitz und Leipzig über Borna umgeleitet.

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