Großes Bautzner Reitturnier wegen Dauerregen abgesagt

Nach mindestens 170 Liter/qm Dauerregen seit Mittwoch ist der Rasen für die Reiter zu rutschig. Auch die Dressurplätze stehen unter Wasser. Die Turnierparty am Samstagabend findet jedoch statt. +++

Nach mindestens 170 Liter/m² Dauerregen seit Mittwoch und ununterbrochenem Pumpeinsatz geben sich die Organisatoren des Großen Bautzner Reitturniers geschlagen. „Wir können weder gut reitbare noch sichere Plätze gewährleisten“, so Martin Sämann, Turnierleiter in Baschütz. Nachdem  „entgegen aller Prognosen und Hoffnungen“ der Regen bis Freitagmittag unvermindert angehalten hat, ist keinesfalls mehr mit einem Abtrocknen der Plätze zu rechnen.

„Der eigentlich stabile Rasen wird bei dieser  Nässe innerhalb kürzester Zeit nachgiebig und rutschig“, weiß Walter Marquardt. Der erfahrene Parcours-Chef ist extra am Freitagmorgen angereistet, um seinerseits die Bodenverhältnisse in Augenschein zu nehmen. „Im Vorjahr haben wir die Situation noch recht gut durch das Variieren der benutzten Bereiche des großen Springplatzes in den Griff bekommen“, so Marquardt, „aber angesichts dieser Nässe müssten wir den Parcours nach jedem Reiter umstellen.“

Auch die Dressurplätze stehen bedauernswert tief unter Wasser. Was abgepumpt werden konnte, wurde abgepumpt, doch bei anhaltendem Dauerregen vergebens. Um den Aktiven und ihren Pferden eine eventuell zwecklose Anreise zu ersparen, wurde nun das gesamte Turnierprogramm abgesagt.

Jetzt stehen die Organisatoren vor einem finanziellen Desaster und hoffen auf eine gut besuchte Turnierparty am Samstagabend. Im trockenen Festzelt an der Anlage wird nach dem Motto: „Jetzt erst recht!“ mit Heiko Harig ab 19 Uhr der Regen vergessen und ordentlich gefeiert. Die nur 4 Euro Eintritt sind daher gut angelegt und helfen, den Verlust ein wenig zu mindern. Auch am Sonntag ist im Festzelt etwas los: Die Baschützer Feuerwehrblaskapelle wird ab 13 Uhr zu Kaffee und Kuchen einen zünftigen Nachmittag gestalten. Blasmusikfans kommen dabei voll auf ihre Kosten!

Quelle: MEDIENKONTOR Dresden
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