Gründerinnenpreis – Mit dem Kampf gegen Sepsis auf Erfolgskurs

Dresden –  Für den Gründerinnenpreis 2018 sucht das Sächsische Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz noch bis Ende des Monats Frauen, die sich in den vergangenen 7 Jahren selbstständig gemacht haben. Nadine Schmieder-Galfe hat den Preis in diesem Jahr abgeräumt. Sie hat uns erzählt, wie es ihrem Unternehmen Zellmechanik Dresden GmbH heute geht.

Sepsis ist die dritthäufigste Todesursache weltweit. Mit ihrem jungen Unternehmen sagt Nadine Schmieder-Galfe dem bakteriellen Infekt den Kampf an. Sie ist eine erfolgreiche Gründerin aus Dresden. 2015 gründete sie das Unternehmen Zellmechanik Dresden GmbH. Zusammen mit ihrem Team hat sie eine Therapieform gegen Sepsis entwickelt. Damit hat sie im Januar den Gründerinnenpreis 2017 abgesahnt. Ihr Unternehmen hat sie aus der TU Dresden ausgegründet. Zellmechanik Dresden entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Forschungsgeräte zur Messung der mechanischen Eigenschaften biologischer Zellen. Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) sieht Nadine Schmieder-Galfe als Vorbild für andere Frauen.

Der Gründerinnenpreis ist eine Auszeichnung für erfolgreiche sächsische Unternehmerinnen, die ein junges kleines oder mittelständisches Unternehmen führen. Die Auszeichnung hat vor allem Nadine Schmieder-Galfe als Person viel Aufmerksamkeit verschafft. Die Bewerbung für die aktuelle Ausschreibung läuft noch bis zum 31. Oktober. Gründerinnen, die sich innerhalb der letzten sieben Jahre selbstständig gemacht haben, können teilnehmen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro und einem Unternehmensportrait verbunden.

Eure Bewerbung könnt ihr hier einreichen.