GRÜNE: Dresdner Schulkapazitäten müssen verbessert werden

Die Dresdner GRÜNEN sehen Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) bei der Beseitigung der Schulnot in der Pflicht. +++

 

Pressemitteilung der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Stadtrat Dresden

Angesichts der erfreulichen Entwicklung der Geburten in Dresden und des Zuzugs junger Menschen in die Landeshauptstadt sehen die GRÜNEN einen „unaufschiebbaren Handlungsbedarf vor allem bei der Ausweitung der Schulkapazitäten.,“ so die schulpolitische Sprecherin der Fraktion Gerit Thomas. Mit einem Antrag, der morgen beim Stadtrat eingereicht wird, will die Fraktion erreichen, dass „kurzfristige Übergangslösungen zur Schaffung der erforderlichen Plätze im Grundschulbereich für die Schuljahre 2011/12 und 2012/13 in enger und transparenter Zusammenarbeit mit Schulleitern, Ortsämtern, Eltern und Bildungsagentur sowie dem Eigenbetrieb Kindertagesstätten und dem Stadtplanungsamt gefunden werden.“ Die entsprechenden Vorlagen unter Angabe der aufzuwendenden finanziellen Mittel sollen dem Stadtrat bis zum 30.5.2011 zur Beschlussfassung vorgelegt werden.“

„Es kann nicht sein, dass die Stadt ständig die positive Bevölkerungsentwicklung feiert, aber ihre eigenen Hausaufgaben bei der Bewältigung dieser zentralen Zukunftsaufgaben nicht macht,“ so Thomas. „Wer Metropole sein will, muss sich auch wie eine Metropole verhalten.“

„Alleine im Grundschulbereich haben wir bis zum Jahre 2016 eine Unterdeckung von 20% bzw. ca. 1000 Plätzen. Das Problem schlägt dann auch in absehbarer Zeit auf die Mittelschul- und Gymnasialkapazitäten durch, Selbst bei den Haushaltsberatungen 2011/2012 hat man vor diese Problematik in Vogel-Strauß-Manier den Kopf in den Sand gesteckt,“ so die grüne Schulpolitikerin.

Die Oberbürgermeisterin muss nach Ansicht der GRÜNEN nun endlich den Worten ihres Bürgermeisters Sittel, „das Wachstums Dresdens als Chance und Herausforderung zu begreifen“, Taten folgen lassen.

Langfristig wollen die GRÜNEN erreichen, dass Stadt-, Schulnetz- und Verkehrsplanung „aus einem Guss geformt werden. Das Nebeneinander und auch oft Gegeneinander schadet Dresden,“ so Thomas. „Einige Damen und Herren des Stadtrates und der Stadtspitze haben offensichtlich immer noch nicht die Zeichen der Zeit erkannt.“

Quelle: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Stadtrat Dresden

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